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Unternehmen nehmen Angebote gerne an

Japans ländliche Regionen locken Arbeitnehmer und Unternehmen mit schnellem Internet und historischen Wohnhäusern

Japans ländliche Regionen sehen die Fernarbeit als ein Mittel an, um Arbeitnehmer und Unternehmen anzulocken und so ihr Aussterben zu verhindern. Doch dafür müssen sie einiges bieten, allen voran schnelles Internet.

Durch die Pandemie ist die Zahl der Unternehmen, die ihre Mitarbeiter im Homeoffice arbeiten lassen, angestiegen, auch wenn die Zahl noch deutlich unterhalb der von der Regierung geforderten Quote liegt.

Schnelles Internet und viel Natur locken Arbeitnehmer

Die Präfektur Tokushima, bietet nicht nur viel Natur und historische Häuser, sondern hat auch eine sehr gute Glasfasernetzabdeckung, was dazu führt, dass viele Arbeitnehmer angelockt werden.

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In der Präfekturhauptstadt Mima wurde die 150 Jahre alte Residenz Mori für Fernarbeiter geöffnet. Das Gebiet, in dem die Residenz steht, ist als Bezirk für die Erhaltung historischer Gebäude ausgewiesen.

Die 150 Jahre alte Residenz Mori steht nun Fernarbeitern offen.
Die 150 Jahre alte Residenz Mori steht nun Fernarbeitern offen.

Das Haus stand früher leer und wurde 2017 renoviert, mittlerweile arbeiten vier Personen dort, darunter auch Mitarbeiter von G&C Consulting Co., einem Unternehmen, das den Hauptsitz in Kyoto hat.

Um Arbeitnehmer in die Präfektur zu locken, wurde eine Werbekampagne gestartet, was sie mittlerweile zu einem der beliebtesten Standorte unter den 47 Präfekturen Japans für Unternehmen gemacht hat, die ihre Büros auslagern.

Auch die Behörde für Verbraucherangelegenheiten ist umgezogen

Mittlerweile hat die Behörde für Verbrauchangelegenheiten ihren Hauptsitz in Tokushima verlegt und ist damit die erste Behörde, die seit der Meiji-Ära in eine abgelegene Region abgewandert ist.

Auch die Stadtverwaltung von Tsurugi hat die Zeichen der Zeit erkannt und hat die Villa des ehemaligen Bürgermeisters zu einem Co-Working-Space umgewandelt. Die Stadt hat mittlerweile Pläne, ein leer stehendes Gouverneurshaus zu renovieren und zu Büros umzubauen, um die Region so wiederzubeleben.

Auch andere Präfekturen sehen eine Chance und haben verschiedene Aktionen gestartet, um ihre ländlichen Regionen wiederzubeleben.

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