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Gesundheitszentrum im Herz von Tokyo

Keio Universität und Mori Building arbeiten gemeinsam an gesünderer Gesellschaft

Eine gesündere und aktivere Bevölkerung haben sich die Keio Universität und die Stadtplaner von Mori Building Co, Ltd, zum Ziel gesetzt. In Vorbereitung sind unter anderem der Umzug und die Erweiterung des Zentrums für Präventivmedizin der Universität.

Das Zentrum befindet sich derzeit in Shinjuku, Tokyo. Seinen neuen Platz bekommen soll es auf dem Gelände des Stadterneuerungsprojekts im Gebiet Toranomon-Azabudai. Die Eröffnung des Projektes in Tokyo ist 2023 vorgesehen.

Keio Universität erforscht Präventivmedizin

Eine lange Lebenserwartung und anhaltende Gesundheit sind in einer Gesellschaft wie Japan, in der die Menschen immer älter werden, immer mehr von Bedeutung. Die Keio Universität beschäftigt sich seit der Gründung des Universitätskrankenhauses und der medizinischen Fakultät intensiv mit Studien zur Präventivmedizin. Ihr Ziel ist es, allen Menschen ein gesünderes, längeres Leben zu ermöglichen.

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Im Mittelpunkt des Toranomon-Azabudai-Projektes stehen die Säulen „Grün“ und „Wellness“. Mithilfe dieser Säulen soll Menschen jeden Alters ein gesundes Lebens- und Arbeitsumfeld zugesichert werden. Der fortschrittliche Stadtkomplex widmet sich daneben auch dem Thema Umwelt. Denn auch die Umwelteinflüsse sind ein entscheidender Faktor bei der Lebensspanne der Menschen in Tokyo.

Zu den Umweltzielen gehören unter anderem kohlenstoffarme Städte, das Einsparen von Energie sowie der Schutz der Biodiversität.

In der Vision der Städteplaner werden Restaurants die Menschen mit gesunden Speisen versorgen.
In der Vision der Städteplaner werden Restaurants die Menschen im Bezirk Toranomon-Azabudai mit gesunden Speisen versorgen. Bild: Mori Building

Gemäß der von beiden Parteien geschlossenen Vereinbarung wird das Zentrum für Präventivmedizin in das Toranomon-Azabudai-Projekt verlegt und erweitert. Den Menschen wird an diesem neuen Standort medizinische Vorsorge geboten, die sich an den neuesten Forschungsergebnissen der Keio Universität in Sachen Untersuchung und Diagnose orientieren. Auch beim Thema Wellness sollen die im Toranomon-Azabudai-Projekt ansässigen Dienstleister Behandlungen nach Stand der aktuellsten Forschung anbieten.

Mori Building bietet außerdem ein spezielles Mitgliedschaftsprogramm an. Gekoppelt an diese Mitgliedschaft ist das projekteigene Spa sowie der Fitnessclub. Mit dem Programm verbunden ist des Weiteren der lokale Supermarkt, die Restaurants, der zentrale Platz sowie die Gemüsegärten der Siedlung.

Gemeinsames Forschungszentrum nimmt Arbeit auf

Die Keio Universität und Mori Building kündigten außerdem den Start des „Hills Joint Research Laboratory for Future Preventive Medicine and Wellness“ (dt.: Gemeinsames Forschungszentrum für zukünftige Präventivmedizin und Wellness) an. Das Forschungslabor nimmt am 1. April seine Arbeit auf.

Ziel ist es, die Präventivmedizin für die immer älter werdende Gesellschaft stetig weiterzuentwickeln. Das Labor wird planmäßig bis zum 31. März 2026 in Betrieb sein und eng mit der medizinischen Fakultät der Keio Universität zusammenarbeiten.

Der Ost-Eingang der Städtebauprojekts aus Sicht der Planer.
Der Ost-Eingang der Städtebauprojekts aus Sicht der Planer. Bild: Mori Building

Durch das Programm werden außerdem neue Mitarbeiter ausgebildet. Diese sollen die zukünftigen Kooperationen zwischen Industrie und Wissenschaft vorantreiben. Die Projektpartner erhoffen sich durch ihre spezielle Ausbildung, dass die Verzahnung von Industrie und dem Gesundheitssektor immer mehr an Bedeutung für die Gesellschaft gewinnt.

Akira Haseyama, Präsident der Keio Universität, freut sich darauf, gemeinsam mit Mori Building akademische Erkenntnisse für den Fortschritt der Präventivmedizin in der Gesellschaft einzusetzen. „Unser Ziel ist es, das zukünftige Potenzial der Präventivmedizin zu demonstrieren, indem wir die Gesundheit der Menschen, die in der Gemeinschaft des Toranomon-Azabudai-Projekts leben und arbeiten, mit mehr Wohlbefinden unterstützen“, sagt Haseyama.

Wellness gewinnt aufgrund Pandemie an Bedeutung

„Wellness, ein Kernkonzept des Toranomon-Azabudai-Projekts, ist ein globales Thema, das unter anderem aufgrund der COVID-19-Pandemie an Bedeutung gewonnen hat“, weiß Shingo Tsuji, Präsident und CEO von Mori Building. Das Unternehmen möchte mit der Keio Universität zur Verbesserung des städtischen Wohlbefindens beitragen und „zur Magnetkraft von Tokio, einer der größten Städte der Welt“.

Das Toranomon-Azabudai-Projekt soll ein offener Raum im Herzen von Tokyo werden. Ein Ziel ist es Büros, Wohnungen, ein Hotel, eine internationale Schule, Einzelhandelsgeschäfte, Restaurants und Kultureinrichtungen ins tägliche Leben einzubinden. Arbeit, Lernen, Erholung, Interaktion und Entspannung werden auf diese Weise an einem Ort ermöglicht.

Folgender Imagefilm zeigt, wie sich die Planer die Ergebnisse des Projektes vorstellen. Ein modernes Dorf inmitten einer Stadt.

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An dem Zukunftsprojekt wurde über 30 Jahre lang geplant. Der Bau begann am 5. August 2019.

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