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HomeNachrichten aus JapanSoziales & LebenKendomeister reist auf seiner Mission quer durch Japan

Kein "Frosch im Brunnen"

Kendomeister reist auf seiner Mission quer durch Japan

In Japan ist die traditionelle Kampfkunst Kendo nach wie vor sehr verbreitet. Die im ganzen Land verteilten Dojos lassen jeden mittrainieren, der mit seiner eigenen Ausrüstung und shinai (Bambusschwert) erscheint.

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Den 73-jährigen Kendomeister Hiroshi Kaneko fasziniert Kendo seit seiner Jugend und er trainierte auch in seiner Zeit als Angestellter in Sukagawa in der Präfektur Fukushima weiter. Nach dem Renteneintritt nahm er sich vor, mehr über seine Leidenschaft zu erfahren und das ganze Land auf einer „Mission des Kriegers“ zu bereisen.

Mission des Kriegers

Seit seiner Jugend prägt ihn die Überzeugung, dass es nicht gut sei, sich auf eine kleine, vertraute Welt zu beschränken. Diesen Zustand vergleicht er mit einem „Frosch im Brunnen“ und sagt, er wolle Kendo so kennenlernen, wie es in ganz Japan praktiziert werde.

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Auf einer 40-tägigen Reise quer durchs Land besuchte er unter anderem das Yukuhashi Renshinkan Dojo in der Präfektur Fukuoka, wo er fünfmal trainierte und so sein Wissen erweiterte.

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Seine nunmehr 13. Tour führte ihn durch 45 Präfekturen, wobei er lediglich Hokkaido und Okinawa ausließ. Von der Präfektur Akita im Norden Japans bis runter in die Präfektur Kagoshima im Süden von Kyushu reiste er mit seinem Auto.

Heiße Quellen, Training und Sehenswürdigkeiten

Meist schlief er auf Raststätten im eigenen Auto und sparte weitere Kosten, indem er Bentos aus Convenience Stores aß, statt in Restaurants einzukehren. Ohne einen Tag Pause besuchte er die Dojos des Landes.

„Einer der Vorteile von Kendo ist, dass man in jedem Dojo des Landes trainieren kann“, sagte Kaneko. „Zwischen dem Lernen über verschiedene Kendo-Stile, dem Genießen von heißen Quellen und Sehenswürdigkeiten macht es Spaß, auf der Mission des Kriegers zu sein. Ich möchte so weitermachen, solange es meine Gesundheit erlaubt.“

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