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HomeNachrichten aus JapanSoziales & LebenKyotos Universitäten nehmen kostenlos Studierende aus der Ukraine auf

Einrichtungen übernehmen Lebenshaltungskosten

Kyotos Universitäten nehmen kostenlos Studierende aus der Ukraine auf

Mit Anhalten des Krieges in der Ukraine versucht Japan seine Bemühungen zu Verstärken, um der Bevölkerung zu helfen. In Kyoto bieten mittlerweile immer mehr Universitäten an, Menschen aus der Ukraine kostenlosen studieren zu lassen.

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Die Kyoto University of Advanced Science (KUAS) hat bereits im April damit begonnen, Online-Interviews mit Interessierten zu führen. Die ersten Studierenden sollen jetzt diesen Mai in Japan eintreffen und mit dem lernen beginnen.

Spenden sollen Lebenshaltungskosten decken

Bisher haben sich um die 80 Personen aus der Ukraine für einen Studiumsplatz beworben. Die Mehrheit von ihnen will zur Ingenieurfakultät der Universität, da die Vorlesungen teilweise auf Englisch stattfinden, was in Japan recht selten ist. Annehmen wird die KUAS allerdings nur 30 Personen.

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Kosten fallen für die Studierenden nicht an, denn es werden keine Studiengebühren erhoben. Um allerdings auch die Lebenshaltungskosten der Menschen zu decken, hat die KUAS einen Spendenaufruf gestartet. Da die Universität möglichst vielen Ukrainner:innen in Not helfen will und es eine so große Nachfrage gab, soll es in der Zukunft weitere Bewerbungsgespräche geben.

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Aber nicht nur die KUAS will helfen. Die Kyoto University hat im Rahmen eines akademische Austauschabkommen 30 Studierende von zwei Universitäten in Kiew aufgenommen. Alle dürfen bis nächsten April in Japan bleiben und sie erhalten ein monatliches Hilfsgeld von 80.000 Yen (ca. 585 Euro). Über den „Ukraine Crisis Relief Fund“ der Universität werden ebenfalls Spenden gesammelt.

Weiter Universitäten wollen helfen

Die Ritsumeikan Trust plant um die fünf Personen an der Ritsumeikan University in Kyoto und der Ritsumeikan Asia Pacific University in Oita aufzunehmen. Die Studiengebühren werden übernommen und jede Person bekommt für ein Jahr monatlich 100.000 Yen (ca. 731,59 Euro), die auch mit Spenden ermöglicht werden.

Eine weitere Einrichtung, die Studierenden in der Ukraine hilft, ist die Ryukoku University. Sie will Personen von ihren Partneruniversitäten als Austauschstudenten aufnehmen. Genaue Details dazu sind aber noch nicht bekannt.

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