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Gerade während der Corona-Pandemie haben viele unternehmen das Homeoffice massiv ausgeweitet

Neue japanische Wohnhäuser werden auf Homeoffice zugeschnitten

Vor über einem Jahr veränderte das Corona-Virus das Leben der Menschen massiv. Die Leute sollen in ihren Häusern bleiben und auch das Verreisen ist nur noch schwer möglich. Während viele Menschen kaum noch arbeiten finden, ist für andere die heimische Wohnung zum Büro geworden, denn viele Menschen arbeiten im Homeoffice.

Gemäß einer japanischen Umfrage nutzen die meisten Personen ihr Wohnzimmer, um dort zu arbeiten. Überraschenderweise erklärten auch einige Angestellte, das Zimmer ihrer Kinder als Arbeitsbereich zu benutzen. Generell gelten in Japan die Wohnhäuser als eng, deswegen gaben nur 24,6 Prozent der Befragten an, in ihrer Wohnung einen eigenen Arbeitsbereich eingerichtet zu haben.

Häuser zum Leben und Arbeiten

Die Architekten von JIBUN HAUS stellte vor Kurzem ein neues dreistöckiges Haus vor, das sie „THREE“ genannt haben. Das dreistöckige Gebäude stellte nach Angaben der Designer eine Mischung aus „Wohnen, Arbeiten und Reisen“ dar. Gerade die neue Pandemie beeinflusste das Konzept, sodass es vor allem für das Homeoffice verschiedene Möglichkeiten bietet.

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Die erste Etage des Wohnhauses ist als Arbeitsraum im japanischen Stil gestaltet. Die Eingangstür befindet sich hinter dem Haus, davor können die Bewohner ihr Auto abstellen. Direkt neben dem Eingang befindet sich links einer kleiner, schlicht gehaltener Raum, der an eine japanische Teestube erinnern soll.

Dort unten ist der Tee-Raum von den aktiveren Bereichen in den oberen Etagen abgeschirmt und stellt eine Oase der Ruhe dar, in der sich die Bewohner konzentrieren und in Ruhe arbeiten können. Wenn wieder Besucher eingeladen werden dürfen, kann dieser Raum auch für die Bewirtung von Gästen genutzt werden.

Wohnhäuser zum Leben und Arbeiten
Eigenes Teezimmer zum Arbeiten Bild: JIBUN HAUS

Ein großes Fenster bietet einen freien Blick in den Außenbereich, der ebenfalls auf entspannende Art und Weise gestaltet wird. Auch vom dritten Stock aus soll der Anblick zur Ruhe beitragen. Der Anblick ist der Gestaltung edler Themenhotels nachempfunden, sodass die Betrachter das Gefühl haben, im Urlaub zu sein, selbst wenn ihr Haus nicht verlassen.

Die zweite Etage soll die Familie zusammenführen und ihnen einen Raum geben, in dem sie gemeinsam Zeit verbringen wollen. Ein geräumiges Wohnzimmer mit angeschlossener Küche schafft eine komfortable Atmosphäre für die ganze Familie. Im langen Flur ist eine lange Theke als Raumteiler vorgesehen, die an ein Straßen-Café erinnert. Gleichzeitig kann sie ebenfalls als Arbeitsplatz verwendet werden.

Verreisen zu Hause
Wohnhäuser mit Urlaubs-Feeling Bild: JIBUN HAUS

Jede Etage mit eigener Aufgabe

Die dritte Etage ist als klassischer Ort der Ruhe gedacht. Damit unterscheidet er sich von den geschäftigen Bereichen in den unteren Ebenen, in denen sich alles um Arbeit und Interaktion dreht. Das oberste Stockwerk ist ähnlich wie ein Hotel eingerichtet und soll die Familienmitglieder dazu aufrufen, sich zu entschleunigen und ihre Privatsphäre zu genießen.

Die neuen Wohnhäuser überzeugen vor allem durch die Badezimmer, die ebenfalls zum Innenhof ausgerichtet, sind. Während man in der Wanne entspannt, hat man einen freien Blick auf den schön gestalteten Hinterhof oder den freien Himmel. Das Bad ist direkt an das Schlafzimmer angeschlossen, sodass man danach einspannt ins Bett gehen kann. Auch diese Idee ist japanischen Hotels nachempfunden.

Die „THREE“-Wohnhäuser sollen am 21. April in den Verkauf gehen. Die Mischung aus „Wohnen und Arbeiten“ wird gerade jetzt viele begeisterte Abnehmer finden. Gleichzeitig will JIBUN HAUS mit seinen Designs für die Zukunft neue Standards vorgeben, was eine gute Lebensqualität im Homeoffice betrifft.

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