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Armut vergößert sich

Pandemie verstärkt die Armut von Frauen in Japan

Die Pandemie verstärkt in Japan, insbesondere bei alleinerziehenden Frauen, die Armut, da viele ihre Arbeit verloren haben, oder ihr Gehalt drastisch gekürzt wurde.

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Die Auswirkungen konnte man bei einer Veranstaltung einer Hilfsorganisation, die am 25. und 26. Dezember im Okubo-Park in Tokyo stattfand, beobachten.

Viele Frauen haben nicht mal Winterkleidung

Nach Angaben der Organisatoren kamen 169 Frauen, die Hilfe und Rat suchen. Die meisten davon waren trotz der niedrigen Temperaturen nur leicht bekleidet und suchten warme Kleidung.

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Die Armut zeigt sich in allen Altersklassen, von Teenagern bis 80-jährige, die meisten Hilfesuchenden waren um die 40. Viele haben wegen der Pandemie ihre Arbeit verloren oder ihnen wurde die Arbeitszeit gekürzt, was eine drastische Einkommenskürzung bedeutet. Viele sind gezwungen vom staatlichen Corona-Darlehen zu leben, allerdings wissen sie nicht, wie sie das Geld später zurückzahlen sollen.

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Laut einer Arbeitsmarkterhebung des Ministeriums für Innere Angelegenheiten und Kommunikation im Frühjahr 2020 sank die Zahl der erwerbstätigen Frauen gegenüber dem Vorjahresmonat um 530.000 auf 29,3 Millionen.

Die Zahl der Teilzeitbeschäftigten sank laut Daten des Ministeriums für innere Angelegenheiten und Kommunikation bis März 2028 um 750.000. Unternehmen haben, um auf wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie zu reagieren, zuerst den Teilzeitbeschäftigten gekündigt. Was besonders Alleinerziehende, die oftmals in Teilzeit arbeiten, getroffen hat.

Weitere Hilfsveranstaltungen geplant

Chie Matsumoto Mitglied der Organisatoren, sagte gegenüber den Medien: „Frauen haben schon vor der Pandemie in prekären Arbeitsverhältnissen gelebt und von der Hand in den Mund gelebt. Mir ist wirklich klar geworden, dass wir die tief verwurzelten Probleme im Bereich der Beschäftigung und in anderen Bereichen der Gesellschaft lösen müssen.“

Am 31. Dezember und 1. Januar wird im Park eine weitere Veranstaltung stattfinden, zu der auch Männer kommen können, um Hilfe bei der Wohnungssuche und für das tägliche Leben zu finden. Eine weitere Veranstaltung nur für Frauen wird am 8. und 9. Januar stattfinden.

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