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HomeNachrichten aus JapanSoziales & LebenReisebüro verweigert Schülern aus Hokkaido nationale Reisevergünstigung

Schüler mit niedrigem sozioökonomischen Status bei Ausflug benachteiligt.

Reisebüro verweigert Schülern aus Hokkaido nationale Reisevergünstigung

Sieben Schüler aus Hokkaido haben aufgrund von Sozialhilfeansprüchen die nationale Reisevergünstigung nicht bekommen, ihre anderen Mitschüler hingegen schon. Ein Missverständnis des zuständigen Reisebüros führte zu dem Vorfall.

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Im Oktober hatten 31 Schüler der städtischen Mittelschule Yoichi einen Schulausflug in die Präfektur Iwate gemacht. Zur Entlastung sollte es den nationalen Reise Rabattgutschein für die Schüler geben, dennoch erhielten 7 von ihnen keinen Gutschein.

Inlandstourismus soll gefördert werden

Der Gutschein des Subventionsprogramms „Go to Travel“ dient dazu, den Tourismus im Land wieder aufleben zu lassen. Die Schüler erhielten einen 6.000 Yen (ungefähr 41,30 Euro) Gutschein für ihren 3-tägigen Ausflug. Diesen konnten sie dann in Restaurants oder in anderweitigen Geschäften vor Ort einlösen.

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Dennoch hatte die zuständige Reisegesellschaft die Situation der Schüler falsch gedeutet. Sie sind davon ausgegangen, dass Schüler, welche bereits staatliche finanzielle Unterstützung bekommen, kein Anrecht auf diesen Gutschein und somit eine zweite staatlichen Hilfe haben.

Eine Entschädigung für betroffene Schüler

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Da einem Elternteil diese Ungerechtigkeit aufgefallen ist und die Schule darauf angesprochen hat, musste diese reagieren und trat mit dem Reiseunternehmen in Kontakt. Es wird verhandelt, dass die Schüler nachträglich einen Geschenkgutschein im selben Wert erhalten sollen.

Die Reiseagentur „Nippon Travel Agency Hokkaido Co.“ entschuldigte sich und möchte Schritte einleiten, um eine Wiederholung dieser Vorkommnisse vorzubeugen.

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