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Andauernde Selbsteinschränkung belastet

Viele Menschen in Japan fühlen sich wegen der Corona-Maßnahmen gestresst

Laut einer aktuellen Umfrage fühlen sich viele Menschen in Japan wegen der langen Selbstbeschränkung als Folge des dritten Ausnahmezustands gestresst.

Die Umfrage des Kabinettsbüros ergab, dass von 10.128 Befragte, etwa 70 Prozent sich wegen der Corona-Maßnahmen gestresst fühlen.

Besonders junge Menschen fühlen sich durch die Corona-Maßnahmen gestresst

Bei den 20-Jährigen antworten 41,3 Prozent, dass sie sich müde fühlen, bei den 30-jährigen 34,0 Prozent und bei den 40-jährigen 34,0 Prozent. Das zeigt, dass diese Müdigkeit abnimmt, je älter die Menschen sind und dass besonders jüngere Menschen sich durch die Maßnahmen gestresst fühlen.

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Zudem zeigt die Umfrage auch, dass 30,8 Prozent im Homeoffice arbeiten, ein leichter Anstieg gegenüber einer vorherigen Umfrage im Dezember 2020 bei denen 27,7 Prozent angaben, dass sie zu Hause arbeiten. Nur auf Tokyo bezogen gaben 35,5 Prozent an, im Homeoffice zu arbeiten, in der Umfrage von Dezember waren es noch 277 Prozent. Insgesamt gaben 6,788 Personen an, dass sie berufstätig sind.

Unternehmen setzten auf Homeoffice kombiniert mit einigen Tagen im Büro

Der Prozentsatz der Menschen, die zu Hause arbeiten und öfters ins Büro fahren, nahm zu, was zeigt, dass immer mehr Firmen auf ein Modell, das aus Homeoffice und Pendeln ins Büro besteht, setzen.

Die japanische Regierung hofft darauf, dass sich Homeoffice immer mehr durchsetzt und sich so das Arbeitsleben in Japan ändert, allerdings sind viele Unternehmen eher skeptisch.

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