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13.000 Helfer für die Rugby-Weltmeisterschaft in Japan

Die Helfer sollen den Fans in Stadien und an Veranstaltungsorten helfen

Die Rugby-Weltmeisterschaft steht in den Startlöchern und die Fans können sich jetzt schon auf viele helfende Hände freuen: 13.000 Helfer werden die 12 Orte in ganz Japan betreuen.

Die Helfer wurden zum sogenannten „Team No-Side“ ernannt, einem japanischen Rugbybegriff, der dem englischen „full time“ entspricht. Die Organisatoren des Turniers sagen, dass sie wollen, dass die Freiwilligen den freundlichen Geist verkörpern, den das japanische Rugby im Laufe der Jahre entwickelt hat, und die Botschaft vermitteln, „die Welt als ein Ganzes zu sehen“.

Helfer decken ganze Gesellschaft ab

Die Organisatoren sagten, dass es viel mehr Freiwillige gab als sie einstellen konnten. Rund 38.000 Menschen bewarben sich auf die geplanten 10.000 Freiwilligenplätze. Nun wurde die Zahl auf 13.000 erhöht und das Organisationskomitee gab an, dass das Verhältnis von Mann und Frau etwa bei 1:1 liegt und alle Generationen von 18 bis 88 Jahren vertreten sind.

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Aufgabe der Helfer wird es sein, die Fans durch die Veranstaltungsorte sowie die nahegelegenen Stadien zu führen. Einige wenige Helfer dürfen für VIPs wie Regierungs- und Wirtschaftsvertreter aus der ganzen Welt arbeiten. Dazu wurden sie trainiert, wobei das erste Training im Februar und März stattfand. Dabei lernten sie zunächst die Geschichte der Rugby-Weltmeisterschaft kennen. Die ausgewählten Teamleiter, die mit der Verbindung des Organisationskomitees mit den Freiwilligen beauftragt waren, absolvierten im Juni einen weiteren Kurs, bei dem sie sich durch Minispiele kennenlernten und gleichzeitig Vorträge über Herzmassage erhielten.

Helfer sollen die Gäste willkommen heißen

„Ich freue mich, wenn die Weltmeisterschaft näher rückt“, sagte die 40-jährige Kumiko Shinohara aus Tatebayashi, Präfektur Gunma, die den Einsatz auf dem Kumagaya Rugby Ground in der benachbarten Präfektur Saitama unterstützen soll, wo drei Gruppenspiele ausgetragen werden. „Ich möchte das Know-how der Durchführung internationaler Wettbewerbe hautnah kennenlernen“, sagte Shinohara. Sie, wie andere Freiwillige auch, wird seit Ende August an den eigentlichen Veranstaltungsorten trainiert, da sich jede der 12 Gastgeberstätten darauf vorbereitet, Fans aus der ganzen Welt mit ihrer eigenen Gastfreundschaft willkommen zu heißen.

Die Helfer werden nicht bezahlt, genau wie die Helfer bei den Olympischen und Paralympischen Spielen 2020. Sie erhalten aber auch keine Prepaid-Fahrkarten und müssen selbst für Reise- und Unterbringungskosten aufkommen. Sie bekommen jedoch kostenlose Jacken und Poloshirts mit den Turnierlogos. „Es hat meine Motivation erhöht“, sagte ein Freiwilliger, während ein anderer sagte: „Ich mache es zu meinem Familienerbstück.“

Akira Shimazu, CEO des Organisationskomitees der Rugby-Weltmeisterschaft 2019, setzt auf das Team No-Side, um das Turnier zu einem Erfolg zu machen. „Ich möchte, dass sie das Turnier gemeinsam als das Gesicht der historischen ersten Weltmeisterschaft in Asien präsentieren und das einmalige Erlebnis genießen.“

Quelle: kyodo

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