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40 Prozent der Helfer bei den Olympischen Spielen Ausländer

Die Rekrutierung freiwilliger Helfer für die Olympischen Spiele 2020 in Tokyo verlief erst äußerst schleppend. Erst durch zusätzliche Anreize wie Aufnahmegarantien für Universitäten gelang es den Veranstaltern, Studenten als Mitarbeiter zu gewinnen. Jetzt sieht es so aus, als hätte das Organisationskomitee die nötige Zahl von 80.000 Freiwilligen überschritten.

Vor wenigen Tagen teilte das Olympische Komitee mit, dass sich mittlerweile 81.035 Helfer gemeldet haben. Als Stichtag gaben die Verantwortlichen den 21. Dezember an. 60 Prozent der Leute, die sich freiwillig meldeten, waren Frauen. Noch erstaunlicher ist die Tatsache, dass 44 Prozent der Volunteers Ausländer sind. Ob es sich bei den angemeldeten Personen um Leute handelt, die bereits in Japan leben oder eine Vielzahl als Touristen das Land besuchen, darüber machte die entsprechende Mitteilung keine Angaben.

Bei den Olympischen Winterspielen 2018 in PyeongChang waren nur fünf Prozent der freiwilligen Helfer Ausländer. Die Altersstruktur der teilnehmenden Personen erweist sich ebenfalls als breit gefächert. 32 Prozent der Leute sind um die 20 Jahre. Teenager melden sich ebenfalls freiwillig, 17 Prozent entstammen dieser Gesellschaftsgruppe. Auch ältere Menschen konnten sich für die Olympiade begeistern. 14 Prozent der Mitarbeiter des Komitees haben die 50 bereits überschritten. Bei den japanischen Freiwilligen waren 22 Prozent in ihren Fünfzigern, 19 Prozent sind Jugendliche und 12 Prozent haben ihren zwanzigsten Geburtstag schon gefeiert.

japanische Olympioniken 2018
Bild: REUTERS/Toru Hanai

Insgesamt suchten die Verantwortlichen Helfer für neun verschiedene Bereiche. Die meisten Freiwilligen wollen direkt beim Betrieb der Wettkampfstätten mitwirken. Die wenigsten Leute können sich vorstellen, die Sportler mit dem Auto zu kutschieren. Während sich zahlreiche Anträge noch in der Bearbeitung befinden, geben insgesamt 132.000 Menschen an, dass sie sich für die Tätigkeit als olympische Helfer bewerben würden.

Vor allem die Arbeitszeiten stoßen auf Kritik. Die freiwilligen Helfer sollen täglich acht Stunden arbeiten und das über einen Zeitraum von zehn Tagen. Allerdings gaben mehr als 65 Prozent der Befragten an, dass sie auch elf Tage und länger mithelfen wollen. Toshiro Muto, der Generalsekretär des Organisationskomitees, erklärte, dass ihn die große Anzahl von Leuten, die freiwillig helfen wollen, sehr überrascht habe.

Gleichzeitig versucht Tokyo, eine eigene Gruppe Freiwilliger aufzubauen. Insgesamt möchte die Stadt 20.000 Menschen gewinnen, die freiwillig bei den Olympischen Spielen mithelfen. Bisher meldeten sich 15.180 Bewohner Tokyos, um das Olympiakomitee zu unterstützen. Jetzt plant die Stadtverwaltung die Anmeldezeit vom fünften auf den 21. Dezember nach hinten zu verschieben, um genug Helfer rekrutieren zu können.

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