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80.000 freiwillige Helfer für Olympia in Japan

Die Veranstalter der olympischen und paralympischen Spiele gaben bekannt, dass die Zahl der freiwilligen Helfer nun die 80.000 Grenze geknackt hat. Damit gibt es endlich genug Unterstützer für die Spiele.

Freiwillige Helfer für Tokyo 2020
Quelle: Flickr

Die Anmeldung als Helfer eröffneten die Organisatoren am 26. September. Sie läuft noch bis Dezember. Bis dahin müssen sich 80.000 Freiwillige für die Veranstaltungsorte und das Athletendorf sowie weitere 30.000 City Volunteers angemeldet haben. Die Helfer für die Veranstaltungsorte und die Athleten unterstützen die Spiele direkt und betreuen Sportler. Sie sind mitten im Geschehen. Doch auch die Freiwilligen, die sich für die Städte bewarben und bewerben sind wichtig. Mindestens genauso wichtig, wie die, die direkten Kontakt mit Sportlern haben. Denn die City Volunteers sorgen dafür, dass alle gut und sicher ihr Ziel erreichen. Ihre Aufgabe ist es, als Guides für Verkehrsmittel und Anbindungen an Flughäfen und Bahnhöfen den Besuchern weiterzuhelfen.

Am Mittwoch gab das Komitee bekannt, dass bis zum Morgen des Vortages insgesamt 81.035 Bewerbungen für die erste Helfer-Kategorie eingegangen sind. 40 Prozent dieser Bewerber sind Männer, die verbleibenden 60 Prozent Frauen. Etwas mehr als die Hälfte dieser Freiwilligen, nämlich 56 Prozent, kommen aus Japan, 44 Prozent aus allen möglichen anderen Ländern der ganzen Welt. Und das ist sehr wichtig. Denn die Spiele sind ein internationales Event. Daher sollen auch die Freiwilligen aus den verschiedensten Ländern kommen.

Ob eine so hohe Helfer-Zahl erreichbar ist, war anfangs fraglich

Da sich zu Beginn der Bewerbungsphase nur wenige Freiwillige meldeten, machte sich das Veranstaltungskomitee Sorgen. Die erste Deadline war zunächst auf Anfang Dezember gesetzt. Doch schon bald wurde sie auf den 21. Dezember nach hinten verschoben. Denn die Helfer sind unglaublich wichtig. Und bei zu wenigen Bewerbungen entstehen riesige Probleme für die Veranstalter. Zudem gingen auch einige Beschwerden über die Internetseite mit dem Bewerbungsformular ein.

Doch alle diese Bedenken können nun beiseitegelegt werden. Denn es gibt endlich genügend Bewerbungen für die dringend benötigten Plätze der Helfer. Generaldirektor des Komitees Toshiro Muto sagte, er sei dankbar. Er drängte diejenigen, die überlegen, sich zu bewerben, dazu, dies so bald wie möglich einfach zu tun. Denn mit näherkommender Deadline für die Bewerbungen könnte die Website überlastet werden.

Quelle: NHK

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