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Home News Sport in Japan An Leukämie erkrankte japanische Schwimmerin startet im Januar in die Wettkampfsaison

Rikako Ikee nimmt an erster Saision nach Krebsdiagnose teil

An Leukämie erkrankte japanische Schwimmerin startet im Januar in die Wettkampfsaison

Der 10. Januar 2021 wird ein wichtiger Tag im Leben der japanischen Schwimmerin Rikako Ikee. Denn an diesem Tag wird sie das erste Mal im Jahr 2021 nach ihrer Leukämie-Diagnose im Februar 2019 einen Wettkampf bestreiten.

Nach 19 Monaten, die sie für Behandlung und Reha nicht an Wettkämpfen teilnehmen konnte, wird der Wettkampf in Tokyo ihr erster nach den Intercollegiate Championships im Oktober.

20-Jährige kämpfte gegen Leukämie

Den Quellen zufolge wird die 20-Jährige bei der von der Tokyo Swimming Association organisierten Veranstaltung im Tokyo Tatsumi International Swimming Center die 100 Meter Freistil der Frauen schwimmen.

Mehr zum Thema:  IOC-Präsident Bach unterstützt Schwimmerin Ikee

Ikee verzichtete auf die nationalen Meisterschaften vom 3. bis 6. Dezember, um sich auf ihre Krebsheilung und ihr Training zu konzentrieren. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris zu starten.

Im Dezember letzten Jahres wurde sie aus dem Krankenhaus entlassen, nachdem sie sich 10 Monate lang einer Behandlung unterzogen hatte.

Schwimmerin hält zahlreiche Rekorde

Ihr erstes Rennen schwamm sie bei einem kleinen Wettkampf im vergangenen Sommer. Mit einer Zeit von 26,32 Sekunden gewann sie ihren 50-Freistil-Vorlauf und wurde im Finale Fünfte.

Bei der Veranstaltung am 10. Januar wird sie in einem 25-Meter-Becken antreten. Ikees nationale Rekordzeit auf der Kurzbahn über 100 Megter Freistil liegt bei 51,62 Sekunden.

Sie hält zurzeit die nationalen Lang- und Kurzbahnrekorde über 50, 100 und 200 Freistil sowie über 50 und 100 Schmetterling. Für die Olympischen Spiele, die ursprünglich 2020 in Tokyo stattfinden sollte, galt sie deswegen als große Hoffnung auf Gold.

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