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Unter anderem sollen Spürhunde und Körperscanner zum Einsatz kommen

Bahnhöfe in Japan werden zu Olympischen und Paralympischen Spielen strenger kontrolliert

Eine Reihe von Bahnhöfen in Tokyo wird während der Olympischen und Paralympischen Spiele Anti-Terrorismus-Inspektionen mit Spürhunden und Körperscannern durchführen. Das gaben Quellen, die mit der Angelegenheit vertraut sind, am Montag bekannt.

Das Verkehrsministerium werde ein entsprechendes Gesetz überarbeiten, damit die Eisenbahnunternehmen den Fahrgästen den Zugang zu einem Zug verbieten können, wenn sie die Gepäckkontrolle verweigern, sagten sie. Die konkreten Bahnhöfe, an denen die Verfahren durchgeführt werden sollen, sind noch nicht bekannt.

Inspektionen bisher nur am Bahnhof vom Flughafen

East Japan Railway Co. und Central Japan Railway Co. werden während der Olympischen und Paralympischen Spiele Spürhunde in zentralen Bahnkreuzen wie dem Bahnhof von Tokyo bereitstellen. In einigen U-Bahn-Stationen werden Detektionssysteme für gefährliche Güter um die Fahrkartenschalter herum angebracht.

Inspektionen von persönlichen Gegenständen an Bahnhöfen in Japan wurden bisher nur am Bahnhof des Flughafens Narita vorgenommen, dessen Bau nach der Planungsphase in den 1960er Jahren auf heftige lokale Proteste stieß.

Zeitaufwändiges Unterfangen

Die Eisenbahngesellschaften hatten sich gegen die Durchführung von Inspektionen ausgesprochen, mit dem Argument, dass dies – im Gegensatz zu Flughäfen – den Komfort erheblich beeinträchtigen würde.

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Die Betreiber können Passagiere nur dann ablehnen, wenn sie scharfkantige, nicht umhüllte Werkzeuge oder Sprengstoff mit sich führen.

Verbesserung der Sicherheit in Zügen

Einige Firmen haben bereits Richtlinien, die sowohl die Inspektion verdächtiger Gegenstände als auch die Möglichkeit vorsehen, Passagieren die Einreise zu verweigern, wenn sie sich weigern, sich inspizieren zu lassen. Eine Beurteilung eines begründeten Verdachts, der nur auf visuellem Beweismaterial beruht, ist jedoch oft schwierig zu treffen.

Das Ministerium für Land, Infrastruktur, Transport und Tourismus bemüht sich seit einem tödlichen Vorfall in einem Shinkansen-Kugelzug im Juni 2018 um die Verbesserung der Sicherheitsmaßnahmen im Eisenbahnverkehr.

Das Ministerium hat in einigen Bahnhöfen in Tokyo versuchsweise Körperscanner und Spürhunde aufgestellt.

kyodo

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