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Nach mehr als zwei Jahren

Beim Fußball in Japan sind Anfeuerungen wieder erlaubt

Auch der Fußball musste sich der Corona-Pandemie unterordnen. Einige Zeit dufte gar nicht gespielt werden, denn es waren lediglich Geisterspiele erlaubt.

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Nun dürfen die Fans endlich wieder Stimmung machen. Am 11. Juni, bei einem J-League-Spiel, war es endlich so weit.

Erstmals seit zwei Jahren wieder Anfeuerungen beim Fußball

Es war das erste Mal seit mehr als zwei Jahren, dass die Fans ihre Mannschaften fast ungehindert anfeuern durften.

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Das Spiel zwischen den Kashima Antlers und Avispa Fukuoka im Kashima-Stadion war das erste, bei dem sich die Zuschauer eines großen Profisports versuchsweise so verhalten durften, wie sie es in der Zeit vor der Pandemie getan hatten.

Regeln müssen weiter befolgt werden

Ganz ohne Einschränkungen ist das allerdings immer noch nicht möglich, es müssen immer noch Vorsichtsmaßnahmen eingehalten werden.

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Beim Anfeuern müssen die Fans nach vorne schauen und medizinische oder Stoffmasken tragen. Während des Spiels darf weder gegessen noch getrunken werden.

Zuschauer freuen sich über Lockerungen

Hinter den Toren der beiden Mannschaften wurden Bereiche für lautes Anfeuern eingerichtet, die insgesamt 1.700 Plätze umfassen. Allerdings musste jede zweite Reihe und jeder zweite Sitzplatz in den Bereichen frei bleiben.

Dennoch freuten sich die Zuschauer darüber, dass sie einige der Dinge tun konnten, die sie gewohnt waren.

„Das ist eine gute Möglichkeit, meinen Stress abzubauen, denn in den letzten beiden Jahren war es mir unangenehm, dass die Spieler unsere Anfeuerungsrufe nicht hören durften“, sagte eine 54-jährige Anhängerin der Kashima Antlers.

Langsam wieder zurück zur Normalität im Fußball

Die J-League plant, die „lauten Anfeuerungsrufe“ schrittweise auch bei anderen Spielen einzuführen.

Es wird erwartet, dass im Juli etwa sechs Spiele stattfinden, bei denen bis zu 7.000 Plätze nach dieser Regelung vergeben werden.

Nach der Analyse der Ergebnisse wird die J-League den Teams erlauben, die Regelungen zu übernehmen, wenn sie dies wünschen.

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