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Damit sollen Infektionswege nachverfolgt werden

Gesichterkennungssoftware gegen Coronavirus bei Olympischen Spielen

Der Umgang mit dem Coronavirus während der Olympischen und Paralympischen Spiele im kommenden Jahr in Tokyo ist in Japan weiterhin ein großes Thema.

Nun wurde der Plan bekannt, Gesichtserkennungstechnologie, die ursprünglich für Sicherheitszwecke gedacht war, einzusetzen. Damit soll die Verbreitung des neuartigen Coronavirus verhindern werden. Das sagten Regierungsquellen am Mittwoch.

Technologie sollte Sicherheitszwecken dienen

Die Technologie sollte ursprünglich dazu dienen, die Sicherheitsidentifikation der Medien sowie des Personals, das bei den Spielen unterstützt, zu gewährleisten. Auch sollten verdächtige Personen aufgespürt werden.

Mehr zum Thema:  Olympische Spiele sollen 2021 nicht nur mit japanischen Zuschauern stattfinden

Doch Virenbekämpfungsmaßnahmen sind für die Regierung in ihrer Hoffnung auf eine erfolgreiche Ausrichtung der Olympischen Spiele, die sich aufgrund der Pandemie bereits um ein Jahr verzögert hat, zu einem dringenden Anliegen geworden.

Infektionswege sollen nachvollzogen werden

Den Quellen zufolge ist unter anderem geplant, mit der Technologie ausgestattete Sicherheitskameras in den Stadien und Austragungsorten zu stationieren, um die Gesichter und Körperoberflächentemperaturen der Zuschauer aufzuzeichnen und festzustellen, ob sie Masken tragen.

Die aufgezeichneten Daten sollen dazu beitragen, Cluster-Infektionen zu verhindern, falls sich später bei einem Spiel herausstellt, dass eine Person infiziert ist, indem sie helfen, mögliche Virusträger ausfindig zu machen, ihre Wege zu verfolgen und diejenigen zu benachrichtigen, die in engem Kontakt waren.

Auch Athleten sollen überwacht werden

Die Regierung erwägt auch, Kameras an den Eingängen von Sportlerdörfern und Trainingslagern aufzustellen, um die Daten und Zeiten aufzuzeichnen, zu denen die Athleten ein- und ausgereist sind, teilten die Quellen mit.

Auf diese Weise können die Behörden überprüfen, ob Athleten und Besucher in Hochrisikogebieten der Aufforderung der Regierung nachkommen, ihre Bewegungen vorübergehend einzuschränken, um die Übertragung des Virus zu verhindern.

Maßnahme während Olympischer Spiele soll in Bericht aufgenommen werden

Die abgeleiteten Daten über die Temperaturen und Bewegungen der Zuschauer während der Spiele werden nach Spielende aus Gründen des Datenschutzes gelöscht.

Es wird erwartet, dass die Maßnahmen in einen Zwischenbericht aufgenommen werden, der bis Ende des Jahres vom Rat für Coronavirus-Gegenmaßnahmen der Regierung erstellt werden soll.

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