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Golferin Hinako Shibuno peilt Gold bei Olympischen Spielen an

Sensationeller Sieg bei den British Open

Hinako Shibuno kehrte am Dienstag unter Jubel nach Japan zurück. Die Siegerin der Women’s British Open sagte bei ihrer Rückkehr, dass ihr nächstes Ziel Gold bei den Olympischen Spielen sei. Nach dem Erfolg bei einem der größten Golfturniere der Welt stehen ihre Chancen nicht schlecht.

Auf einer Pressekonferenz nach ihrer Ankunft am Flughafen sagte sie, sie wolle bei den Spielen im nächsten August ganz oben auf dem Podium stehen. Sie sei aber noch nicht ganz sicher, ob sie tatsächlich an den Olympischen Spielen teilnehmen könne. „Ich weiß nicht, ob ich teilnehmen kann, aber ich will die Goldmedaille gewinnen, weil der Wettbewerb in Japan stattfindet“, sagte Shibuno.

Shibuno noch überwältigt vom Sieg

Bei der Pressekonferenz vor zahlreichen Reportern wirkte sie noch überwältigt von ihrem Sieg. Sie ist die erste japanische Siegerin bei einem Major-Golfturnier im Ausland der Männer und Frauen seit 42 Jahren.

„Früher dachte ich, dass ich zufrieden sein würde, solange ich während meiner gesamten Karriere an einem ausländischen Major teilnehmen könnte“, sagte Shibuno. „Das ist mehr als ich mir vorgestellt habe. Ich war so überrascht, als ich den Sieg besiegelte. Ich dachte, ich würde weinen, aber das tat ich nicht. Ich war einfach so glücklich.“

Erster Sieg beim Debüt

Der einzige andere Japaner, der je ein Major-Turnier gewonnen hat, ist Hisako Higuchi. Er gewann die LPGA Championship 1977. Doch Shibunos Erfolg ist eine noch größere Sensation, denn die British Open waren ihr erstes internationales Turnier. Die 18-Jährige setzte sich im Finale gegen die Amerikanerin Lizette Salas durch. „Ich hatte nach der dritten Runde die alleinige Führung, sodass ich anfing, über die Möglichkeit nachzudenken, zu gewinnen“, sagte sie. „Aber es kam mir erst in den Sinn, als ich einen Birdie-Putt auf das letzte Loch machte, dass es tatsächlich möglich war.“

Mit dem Sieg stieg Shibuno von Platz 46 auf Platz 14 in der Weltrangliste. Damit ist auch eine Teilnahme an den Olympischen Spielen nun wahrscheinlicher geworden. „Ich denke, es ist ein riesiger Sprung. Ich wusste, dass dieses Turnier sehr wichtig war, um einen Platz für die Olympischen Spiele zu gewinnen“, sagte sie. „Aber um an den Olympischen Spielen in Tokyo teilnehmen zu können, muss ich diese Rangliste beibehalten“, sagte sie.

Qualifikation für die Olympischen Spiele über Weltrangliste

Die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Tokyo basiert auf der Weltrangliste. Die 15 bestplatzierten Spielerinnen und Spieler dürfen teilnehmen, dabei dürfen maximal vier Spieler des gleichen Landes teilnehmen. Über die endgültige Entscheidung entscheidet der Stand der Weltrangliste am 29. Juni 2020. Neben Hinako Shibuno hat auch Nasa Hataoka, die im März den Kia Classic gewann, gute Chancen. Sie ist zurzeit zehnte der Weltrangliste.

Quelle: kyodo

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