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Hat Japan genug Sicherheitspersonal für die Olympischen Spiele?

Die Self Defense Force wird die Security unterstützen

Es sind nur noch 9 Monate bis zu den Olympischen Spielen in Tokyo. Nun befürchten die Organisatoren, dass sie nicht in der Lage sind, genügend Sicherheitspersonal einzustellen.

Daher wenden sie sich an die Self Defense Force und an moderne Gesichtserkennungssysteme. Japans Ausschreibungsunterlagen für 2013 zeigten nämlich, dass insgesamt 50.850 Sicherheitskräfte benötigt werden.

Nicht genug Bewerber

Doch einige Veranstaltungsorte wurden in andere Bereiche verlegt und es kamen neue Sportarten wie Baseball und Surfen hinzu. Deswegen wird die endgültige Anzahl der benötigten Security wohl die ursprüngliche Schätzung übersteigen.

Die erste Schätzung umfasste 14.000 private Sicherheitskräfte, 21.000 Polizisten und 9.000 Freiwillige. Zu den Hauptaufgaben der Security gehören die Taschenkontrolle an den Eingängen, die Streifen am Veranstaltungsort und die Verkehrskontrolle.

Laut der All Japan Security Service Association gibt es in Japan zwar 550.000 ausgebildete Sicherheitskräfte, dennoch ist die Zahl der offenen Stellen zeitweise mehr als achtmal so hoch wie die Bewerbungen. Dies weist auf einen gravierenden Arbeitskräftemangel hin.

Niedriges Gehalt für Sicherheitskräfte

„Es ist schwierig, Leute zu rekrutieren, weil der Job trotz des hohen Maßes an Risiko und der harten Arbeitsbedingungen relativ niedriges Gehalt bietet. Einige in der Branche sagen mir auch, dass es schwierig sein wird, viele Wachen für die Olympischen Spiele zu gewinnen, da die Menschen bereits regulär arbeiten“, sagte ein Beamter des Verbandes.

Mitte August waren mehrere Wachen an einem Tokyoter Austragungsort der Ruderwelt Juniorenmeisterschaft 2019 stationiert. Dort nahmen auch Personen aus dem Olympischen Komitee teil.

Die Wachen leiteten den Verkehr bei der Ein- und Ausfahrt der Autos zu der Veranstaltung auf dem Gelände des Sea Forest Waterway im Hafengebiet. Dies diente den Olympischen Spielen 2020 als Testlauf.

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Personal aus ganz Japan

Ein von den großen Sicherheitsunternehmen geführtes Gemeinschaftsunternehmen ist für die Personalbereitstellung zuständig und hat das Ziel, Wachpersonal aus ganz Japan zu rekrutieren.

„Hunderte von Unternehmen haben sich bereits zu ihrem Engagement verpflichtet. Wir sind zuversichtlich, dass wir fast 14.000 Wachen erreichen können“, sagte ein Beamter des Unternehmens.

Kurz vor den Olympischen Spielen 2012 in London beschloss die britische Regierung, 4.700 Soldaten zu entsenden. Der Grund dafür war, dass das für die Sicherheit zuständige Unternehmen nicht garantieren konnte, dass es die benötigten 10.000 Mitarbeiter zusammenbekommt.

Self Defense Force für die Olympischen Spiele

Im Januar forderte das Organisationskomitee für die Spiele in Tokyo das Verteidigungsministerium auf, die Self Defense Force zur Verfügung zu stellen, damit diese die Veranstaltungsorte bewachen.

Das Komitee beschloss auch den Einsatz von Gesichtserkennungstechnologie, um die Identität der olympischen Teilnehmer/innen zu bestätigen, wenn sie die Veranstaltungsorte betreten. Damit wird die Zahl der Beschäftigten verringert.

„Die Möglichkeit, direkt an der größten Sportveranstaltung der Welt teilzunehmen, ist eine große Attraktion“, sagte ein leitender Organisator, der für die Sicherheit bei den Spielen verantwortlich ist.

Kyodo

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