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J-League geht am kommenden Wochenende in eine neue Saison

Dabei gilt es viel zu beachten

Nach einer rekordverdächtigen Saison 2019, in der von Hokkaido bis Okinawa so viele Zuschauer wie nie zuvor zu den Spielen kamen, ist die J-League bestrebt, sowohl ihre Fans als auch ihre Spieler zu schützen. Grund dafür ist COVID-19, die Form des Coronavirus, die weltweit für Aufregung sorgt.

Am vergangenen Wochenende wurden die Reporter beim Super Cup im Saitama-Stadion dringend aufgefordert, Masken zu tragen, wenn sie mit Spielern und Managern über die bevorstehende Erstligasaison sprachen. Und auch beim Auftakt der J-League soll diese Aufforderung eingehalten werden.

„Wir haben das Vorgehen, das wir beim Super Cup in der vergangenen Woche verwendet haben, mit allen unseren Klubs geteilt“, sagte der Vorsitzende der J-League, Mitsuru Murai, gegenüber der Japan Times.

Vorsorgliche Maßnahmen zum Schutz von Zuschauern und Spielern

„Wir haben in allen Badezimmern und Eingängen Desinfektionsstationen installiert, dem Personal Masken gegeben, und statt eines Arztes und drei Krankenschwestern hatten wir zwei Ärzte und sieben Krankenschwestern, die bereit waren, jeden zu behandeln, der sich krank fühlte. Genau wie heute tun wir, was wir können, um die Verbreitung von COVID-19 zu verhindern.“

Murai sagte, die J-League erwäge einen Plan, um mehrere Millionen Masken an ihre 56 Vereine zu verteilen. Doch die Vereine werden keine Gesundheitsfragebögen verteilen, wie es die südkoreanischen Vereine, die die asiatischen Champions-League-Spiele ausrichten, Anfang der Woche taten.

Viele Entscheidungen liegen bei den Vereinen

„Wir koordinieren mit den Krankenhäusern den Transport aller Erkrankten, aber wir können nicht zehntausende von Fans (bei jedem Spiel) inspizieren“, sagte Murai. „Wir tauschen Informationen mit den zuständigen Regierungsbehörden aus, und die Liga ist bereit, mit allen Anweisungen, die uns gegeben werden, zu kooperieren.“

Murai, der im vergangenen Monat in seine vierte und letzte zweijährige Amtszeit als Vorsitzender wiedergewählt wurde, sagte, dass die Liga den Klubs die Entscheidung überlassen werde, wie sie Probleme wie den Fan-Service und die Sicherheit der Spieler während des Ausbruchs am besten angehen.

2020 als Schlüsseljahr

„Jeder Klub hat andere Umstände“, sagte Murai. „Man kann keinen Standard aufstellen, der die J1-Vereine mit zehntausenden von Fans pro Spiel und die J3-Vereine mit hunderten oder tausenden von Fans pro Spiel abdeckt“, so Murai.

In seiner kurzen Rede während des Präsentationsteils der Veranstaltung betonte Murai, dass 2020 ein Schlüsseljahr für die Liga sei, da sich Japan auf die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele in Tokyo vorbereite.

„Wir haben Nationalmannschaftsspieler, Olympioniken und Weltstars“, sagte Murai vor einer Menge von mehreren hundert Medienvertretern und anderen Funktionären.

„Letztes Jahr sprach ich davon, die J-League der Welt näherzubringen, aber in diesem olympischen Jahr wollen wir nicht nur unsere Spielqualität, sondern auch unsere Fairness und unsere sichere und angenehme Spieltagskultur zeigen.“

Viele J-League-Spieler anwesend

Zusätzlich zu ihren Managern waren die J1-Vereine durch mindestens einen Spieler vertreten. Viele von ihnen, wie etwa Kawasaki Frontale Mittelfeldspieler Ao Tanaka, Urawa Reds Verteidiger Daiki Hashioka und Kashima Antlers Stürmer Ayase Ueda, sind für die Vertretung Japans bei den Spielen 2020 qualifiziert.

„Als Mannschaft wollen wir den Liga-Titel zurückgewinnen, und das ist unsere größte Priorität“, sagte Tanaka, der im Dezember bei der EAFF E-1-Meisterschaft in der A-Nationalmannschaft debütierte und im vergangenen Monat auch bei der AFC U-23-Meisterschaft in Thailand auftrat.

„Viele der teilnehmenden Spieler könnten bei den Olympischen Spielen spielen“, sagte der stellvertretende Vorsitzende der J-League, Hiromi Hara. „Ich setze große Hoffnungen in sie alle.“

Große Emotionen bei Handschlag

Doch obwohl das Jahr als ein entscheidendes Jahr für Japans junge Spieler dargestellt wurde, war die größte Reaktion des Publikums einem Handschlag zwischen dem 35-jährigen Vissel-Kobe-Kapitän Andres Iniesta und Kazuyoshi Miura, dem legendären Stürmer von Yokohama FC, der am 23. Februar 53 Jahre alt wird, vorbehalten.

„Unser Trainingslager lief sehr gut, und wir sind in guter Verfassung“, sagte Miura vom FC Yokohama, der im J2 des vergangenen Jahres Zweiter wurde und damit erstmals seit 2007 wieder in die Spitzengruppe zurückkehrte.

„Kobe hat den Emperor’s Cup (am 1. Januar) gewonnen und hat viel Schwung. Ich freue mich darauf, gegen sie zu spielen.“

jt

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