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Im kommenden Monat darf die J-League den Betrieb wieder aufnehmen

J-League Vereine aus Tokyo starten wieder mit dem Training

Nachdem nun bekannt gegeben wurde, dass die Fußball-Vereine der J-League ab Mitte Juni wieder spielen können, bereiten sich nun auch die Klubs aus Tokyo auf den Neustart vor. Nachdem am Dienstag auch in Tokyo der Ausnahmezustand aufgehoben wurde, können sie nun das Training wieder aufnehmen.

Der FC Tokyo begann am Dienstag auf seinem Trainingsgelände im Westen Tokyos mit dem Training. Es ist der erste Trainingsbetrieb seit rund zwei Monaten. Shonan Bellmare und die Urawa Reds wollen am Mittwoch wieder beginnen.

Liga will am Freitag Zeitplan bekannt geben

Der amtierende J1-Meister Yokohama F. Marinos gab derweil Pläne bekannt, am 1. Juni mit dem Training als Mannschaft zu beginnen.

Die Liga soll am Freitag ihren überarbeiteten Zeitplan bekannt geben. Die erste und zweite Liga hatten ihre Saison gerade erst begonnen, während die J3 noch nicht begonnen hatte, als die Coronavirus-Pandemie im Februar die Spielunterbrechung erzwang.

Besondere Auflagen beim Training

Bei der Rückkehr auf ihre Trainingsplätze ändern die Vereine ihre Routinen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern.

Beim Training des FC Tokyo wurde der Kader in 10er-Gruppen aufgeteilt, um separat zu trainieren. Die Sitzung fand hinter verschlossenen Türen statt, wobei alle Mitarbeiter der Mannschaft Masken trugen. Die Spieler waren auch verpflichtet, ihre eigene Ausrüstung vorzubereiten.

„Es war toll, nach so langer Zeit die Gesichter der Spieler zu sehen“, sagte Kenta Hasegawa, Manager des FC Tokio, in einem Online-Interview.

Vereine aus anderen Präfekturen könnten einen Vorteil haben

Da die Saison voraussichtlich in etwa einem Monat wieder aufgenommen wird, haben die Mannschaften in den Teilen Japans, in denen der Ausnahmezustand früher aufgehoben wurde, einen Vorsprung bei der Spielfortbildung gewonnen.

Hasegawa räumte ein, dass ein Gefühl der Dringlichkeit herrsche, meinte jedoch, dass man angesichts der langen Unterbrechung durch die Coronavirus-Krise mit Vorsicht vorgehen müsse.

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„Wenn man zu hart und zu schnell trainiert, läuft man Gefahr, sich zu verletzen“, sagte Hasegawa, dessen Mannschaft in der vergangenen Saison dem Gewinn des ersten J1-Titels aller Zeiten sehr nahe kam.

Während er „froh war, wieder auf einem so schönen Spielfeld zu stehen“, sagte der Kapitän des FC Tokyo, Keigo Higashi, er sei besorgt über die Konditionierung der Spieler.

„Wir werden es nicht wissen, bis wir es versuchen, aber es könnte ein Kampf sein, um wieder in Topform zu kommen“, sagte der 29-jährige Mittelfeldspieler.

Spiele ohne Zuschauer

Nachdem Premierminister Shinzo Abe am Montag landesweit die Aufhebung des Ausnahmezustands verkündet hatte, war Nippon Professional Baseball später am Tag die erste große Sporteinrichtung Japans, die einen überarbeiteten Zeitplan vorlegte und einen Starttermin für den 19. Juni bekannt gab.

NPB-Spiele werden aus Sicherheitsgründen zunächst in leeren Stadien ausgetragen. Die J-League, die zusammen mit der NPB ein medizinisches Expertengremium zur Bewältigung der Gesundheitskrise gebildet hat, wird voraussichtlich ebenfalls ohne Zuschauer wieder aufgenommen.

kyodo

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