Stats

Anzeige
Home News Sport in Japan J-League wird Spieler und Verantwortliche alle zwei Wochen testen

Damit soll eine Ausbreitung des Coronavirus verhindert werden

J-League wird Spieler und Verantwortliche alle zwei Wochen testen

Ende des Monats starten die zweite und dritte, Anfang Juli dann die erste Liga der J-League. Damit das möglichst ohne Corona-Risiko funktionieren kann, werden zahlreiche Maßnahmen ergriffen. Am Donnerstag trafen die Funktionäre letzte Vorbereitungen.

Die Liga wird während der verkürzten Saison alle zwei Wochen Spieler, Trainer, Betreuer und übriges Personal der Vereine auf das Coronavirus testen, um die Gefahr einer Ansteckung möglichst gering zu halten. Die erste Testreihe wird an diesem Freitag abgehalten, sodass die Ergebnisse rechtzeitig vorliegen.

Rückkehr der J-League nach vier Monaten Pause

Mit dem Anpfiff der zweiten und dritten Liga am 27. Juni und der Wiederaufnahme der ersten Liga eine Woche später hofft die Liga, dass das Testprogramm die Sicherheit aller ihrer 3.600 Spieler, Mitarbeiter und Spieloffiziellen gewährleistet.

Die drei Divisionen werden nach der etwa viermonatigen Pause aufgrund der Corona-Pandemie jeweils einen stark verkürzten Zeitplan spielen. Die Liga hat Sicherheitsrichtlinien für die Reaktion auf Infektionen festgelegt, aber es gibt Bedenken darüber, was passieren wird, wenn eine große Anzahl von Tests positiv zurückkommt.

Mehr zum Thema:
Erster Spieler der J-League mit Coronavirus infiziert

Yokohama FC-Manager Takahiro Shimotaira, dessen Mannschaft in dieser Saison in die J1 zurückgekehrt ist, hofft auf das Beste. „Ich bete, dass es keine gibt“, sagte Shimotaira in einem Online-Interview.

Quarantäne nach positiven Tests

Wenn ein Spieler positiv getestet wird, wird er von seinem Team unter Quarantäne gestellt und befolgt die Anweisungen der Gesundheitsbehörden für Personen, die mit dem Coronavirus infiziert sind. Kawasaki-Frontale-Manager Toru Oniki sagte, seine Mannschaft werde Spielern oder Mitarbeitern jede erforderliche Hilfe zukommen lassen, sollten sie infiziert werden.

„Wenn die Tests trotz aller Vorsichtsmaßnahmen ein positives Ergebnis zeigen, ist daran nichts zu ändern. Wir werden nicht diskriminieren, sondern Unterstützung bieten, wie wir es auch für Familienmitglieder tun würden“, sagte Oniki.

kyodo

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren:

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here

Anzeige