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Japan schied mit vier weiteren Teams aus dem Turnier aus

Japan scheidet aus dem Viertelfinale der Rugby-Weltmeisterschaft aus

Letzte Woche schrieb Japan mit seinem Einzug in das Viertelfinale der Rugby-Weltmeisterschaft Geschichte. Nun hofften am Sonntag die Menschen, dass das Rugby-Märchen weiter geht. Leider mussten sich die mutigen Blüten in einem hart umkämpften Spiel gegen Südafrika geschlagen geben.

Im Tokyo Stadium begann das Spiel erneut vor dem Anpfiff mit einer Schweigeminute für die Opfer des Taifuns und 48.831 Zuschauer verfielen in absolute Stille. Schon in der dritten Minute machte Makazole Mapimpi den ersten Versuch für die Springboks.

Japan verkaufte sich teuer und versuchte immer wieder Punkte zu machen. Nachdem Tendai Mtawarira in der neunten Minute eine gelbe Karte bekommen hatte, holte Japan die ersten drei Punkte mit einem Strafstoß in der 19. Minute durch Yu Tamura.

Japan ist auf seine Leistung stolz

In die Halbzeit ging es dann mit einem 3:5 für Südafrika. In der 43. Minute und 48. Minute machte Handré Pollard sechs Punkte mit zwei Strafstößen für die Springboks. In der 63. Minute gab es einen weiteren Strafstoß durch Pollard. In der 66. Minute folgte dann ein Versuch und eine Erhöhung für Südafrika.

Japan kämpfte weiter gegen die Springboks an, musste ihnen jedoch in der 77. Minute einen weiteren Versuch durchgehen lassen. Obwohl Japan bis zum Schluss kämpfte, mussten sie sich mit einem 3:26 geschlagen geben und sind jetzt aus dem Turnier raus.

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Die Fans feierten dennoch ihr Team, das weiter gekommen sind, als sie es je geträumt hätten. Haupttrainer Jamie Joseph konnte ebenfalls nur Gutes zu seinen Jungs sagen und dass er sehr stolz auf alle ist. Er bedankte sich bei den Fans für die massive Unterstützung, die ihnen wirklich half. Kapitän Michael Leitch war ebenfalls stolz, Teil des Teams zu sein. Sie haben alles bei dem Spiel gegeben, 80 Minuten gekämpft und das ist ihre Stärke.

Am selben Tag spielten noch Wales und Frankreich, die einen richtigen Krimi ablieferten. Schon in der vierten Minute ging Frankreich mit einem Versuch von Sebastien Vahaamahina in Führung. Kurz darauf gab es den zweiten Versuch und diesmal mit zusätzlichen Punkten durch eine Erhöhung. Wales ließ das jedoch nicht auf sich sitzen und holte mit einem Versuch durch Aaron Wainwright in der elften Minute und einer Erhöhung durch Dan Biggar auf. Weitere Punkte gab es für sie durch einen Strafstoß von Biggar.

In der 28. Minute folgte jedoch eine gelbe Karte für Ross Moriarty, die Frankreich ausnutzte und einen weiteren Versuch plus Erhöhung machte. Mit einem 19:10 ging es in die Pause. Gleich zu Beginn gab es in der zweiten Phase in der 48. Minute Rot für den Franzosen Vahaamahina mit einem brutalen Foul. Wales nutzte die geschwächten Franzosen für ihren Vorteil und holte sich nach einem Strafstoß in der letzten Minute die entscheiden Punkte. In der 73. Minute punktete Moriarty mit dem letzten Versuch und Biggar mit der Erhöhung. Wales gewann damit mit 20:19 und ist weiter.

Australien muss gehen

Am Samstag standen hingegen England und Australien sowie Neuseeland und Irland auf dem Platz. Als Erstes waren dabei die Engländer und Australier dran, die ein ziemlich deutliches Spiel ablieferten. In der 11. Minute gab es schon einen Strafstoß für Australien. England setzte jedoch gleich mit zwei Versuchen und Erhöhung hintereinander nach sowie einem Strafstoß. Australien punktete hingegen nur noch zweimal mit Strafstößen und ging so mit 17:9 in die Halbzeit.

In der zweiten Phase legte dann Marika Koroibete in der 42. Minute den ersten Versuch für Australien mit einer Erhöhung. Danach schwanden jedoch die Kräfte und England haute drei Strafstöße, zwei Versuche und zwei Erhöhungen raus. Damit stand es am Ende 40:16 für England, was den Heimflug für Australien bedeutet.

All Blacks sind weiter ungeschlagen

Bei Neuseeland und Irland regnete es gleichermaßen eine Menge Punkte. In der fünften Minute gab es die ersten drei Punkte für die All Blacks. Es hagelte drei weitere Versuche und zwei Erhöhungen. Zwei Versuche legte dabei Aron Smith und die Erhöhungen machte Richie Moúnga. Für Irland gab es hingegen keinen einzigen Punkt in der ersten Halbzeit. Es wurde also mit 22:0 in die zweite Phase gestartet.

In der 47. Minute gab es den nächsten Versuch und die Erhöhung für die All Blacks, gefolgt mit einem weiteren Versuch wenige Minuten danach. In der 67. Minute konnte dann endlich Irland den ersten Versuch mit einer Erhöhung machen und sich die ersten Punkte holen. Neuseeland antwortete mit einem weiteren Versuch und einer Erhöhung. Kurz vor Schluss schaffte Irland noch einen Strafversuch, während die All Blacks eine gelbe Karte erhielten. Trotzdem machte Jordie Barret in der 78. Minute noch einen Versuch und besiegelte mit 46:14 den Sieg.

Kyodo

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