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Zahlreiche Zuschauer verfolgten Spektakel

Japan veranstaltet erstes Kart-Rennen auf öffentlichen Straßen

In Japan gibt es eine große Autorennen-Fangemeinde und auch die kleineren Karts erfreuen sich großer Beliebtheit. Auch wenn es professionelle Fahrer gibt, gab es bisher Rennen in der Öffentlichkeit nicht und Veranstaltungen fanden auf eigenen Rennstrecken oder Hallen statt. Nun durften die kleinen Autos zum ersten Mal offiziell auf einer öffentlichen Straße ihre Runde drehen.

Am Sonntag fand in Gotsu, Shimane das erste Kart-Rennen auf Japans Straßen statt. Unter dem Namen A1 City GrandPrix durften die Fahrer 783 Meter der abgesperrten kommunalen Fahrbahn in der Innenstadt nutzen. Start- und Endpunkt der Strecke waren dabei der Palette Gotsu Commercial Complex.

Mit Kart-Rennen mehr Leben in die Stadt bringen

Organisiert wurde das Event von einem Komitee an Geschäftsinhabern und anderen Bewohnern der Stadt. Es wird gehofft mit den Rennen dabei zu helfen Menschen anzulocken und die Stadt wiederzubeleben.

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Es ist dabei schon ein längeres Projekt, an dem gearbeitet wird, wie der Leiter einer Baufirma erklärte. Der 49-Jährige hatte die Idee schon vor sieben Jahren vorgeschlagen und freute sich nun sehr, dass sein Traum in Erfüllung gegangen ist. Er fühle sich nun regelrecht erfrischt.

Elf Fahrer nahmen an dem Rennen teil und zogen zahlreiche Zuschauer an. Um die 150 Personen schauten dem Spektakel zu und feuerten die Fahrer und ihre 60 Kilometer pro Stunde schnellen Fahrzeuge an.

Kleine Autos mit schlechtem Ruf

Ein 35 Jahre alter Büroangestellter aus der Stadt gab an, dass es erfrischend und cool war, ein Kart-Rennen in einer Umgebung zu sehen, an der er jeden Tag vorbeikommt. Er selbst sei ein Fan der Rennen und kleinen Fahrzeuge.

Sieger wurde am Ende der 23 Jahre alte Takeshi Oi aus Osaka. Reportern erklärte er, dass die Straße ungleichmäßiger war im Vergleich zu den herkömmlichen Rennstrecken, was er jedoch aufregend fand. Weiter freute er sich darüber die glücklichen Gesichter der Zuschauer zu sehen.

Auch wenn Kart-Rennen viele Fans haben, haben die kleinen Fahrzeuge in den Großstädten teilweise keinen guten Ruf. Grund dafür waren verschiedene Anbieter wie MariCar, die bevorzugt Touristen Karts zum Leihen anboten, um damit durch die Stadt zu fahren und Mario Kart in der realen Welt „spielen“ können. Das führte in der Vergangenheit nicht nur zu einem Rechtsstreit, sondern auch zu zahlreichen Unfällen und einer Abneigung zu den Autos in der Öffentlichkeit.

MS

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