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Japanische Bergsport-Technologie hält olympisches Feuer am Brennen

Die Strecke durch das Land soll mit brennender Flamme zurückgelegt werden

Ein Unternehmen für Outdoor-Ausrüstung in Toyokawa (Präfektur Aichi) ist auf Technologie für extreme Wetterbedingungen spezialisiert. Diese soll dafür sorgen, dass das olympische Feuer während des Fackellaufs durch Japan nicht erlöscht.

Die Firma Shinfuji Burner ist für die finale Gestaltung der Fackeln für den Lauf zuständig. Mit solchen Projekten hat das Unternehmen zwar keine Erfahrung, kann aber auf eine erfolgreiche Bilanz im Bergsport zurückblicken. Das Unternehmen ist in dem Bereich seit 1978 sehr erfolgreich unterwegs.

Technologe für Menschen, die hoch hinaus wollen

Shinfuji Burner stellt Öfen und Laternen für Bergsteiger her. Die Firma erklärte, mehr als 100 Muster gebaut zu haben, bevor man die Technologie entwickelte, die es ermöglich, das Feuer auch bei Windgeschwindigkeiten von 61,2 km/h und mehr als 50 Milliliter Regen pro Stunde brennen zu lassen.

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Olympische Fackel
Feuer für Olympia Bild: Shinfuji Burner

Die rosa-goldene Fackel, die von oben an eine japanische Kirschblüte erinnert, wurde extra für die olympischen Spiele in Tokyo designt. Das Unternehmen aus Toyokawa setzt auf ein 15 Zentimeter großes Ventil. Die Verantwortlichen von Sinfuji Burner erklärten, es wäre eine Schande, wenn die Fackel während des Laufes erlöschen würde.

Das Geheimnis hinter der Technologie besteht darin, dass zwei Arten Feuer brennen, die wie eine einzige Flamme aussehen. Zwei dünne Rohe am oberen Ende des Verbrennungs-Zylinders werden jeweils von einem anderen Zylinder mit Gas versorgt.

Eine Flamme wird allein durch das Gas erzeugt und wirkt deswegen stark und auffällig. Allerdings reagiert die Mischung anfällig auf Regen und Wind. Eine zweite Flamme mit einer bläulichen Färbung erweist sich als robuster, denn sie entsteht aus der Verbindung von Gas und Luft.

Bergsteiger schwören auf blaues Feuer

Dieselbe Technologie wird auch bei Lampen von Bergsteigern verwendet. Bisherige olympische Fackeln setzten nur auf einen Feuer-Typ. Durch die Kombination beider Feuer-Arten entsteht eine Flamme, die sowohl außergewöhnlich schön aussieht als auch sehr widerstandsfähig ist.

Details zum Bau der Olympischen Fackel durften nicht an Mitarbeiter weitergegeben werden, die nicht direkt an dem Projekt beteiligt waren. Die fertigen Fackeln wurden heimlich auf einem Indoor-Platz, den Shinfuji Burner gehört getestet. Insgesamt stellt das Unternehmen mehr als 10.000 Fackeln für den im März beginnenden Lauf her. Besonders stolz ist das Unternehmen darauf, dass vor allem junge Angestellte um die 20 Jahre an dem Projekt beteiligt waren.

AS

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