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Keine Amateure beim diesjährigen Tokyo Marathon zugelassen

Angst vor einer Masseninfektion mit dem Coronavirus

Die Organisatoren des Tokyo-Marathons, der am 1. März stattfindet, haben angekündigt, dass bei der Veranstaltung Amateurläufer wegen des neuen Coronavirus ausgeschlossen werden.

Die Entscheidung beruht darauf, dass die Organisatoren und die Stadtverwaltung von Tokyo befürchten, dass ein Infektionsrisiko nicht ausgeschlossen werden könne, da wenig über die Infektionswege des Virus bekannt ist.

Amateure machen den größten Anteil an Läufern beim Tokyo Marathon aus

In diesem Jahr werden 38.000 Läufer erwartet, die am Tokyo Marathon teilnehmen, einem der größten Marathon-Events in Japan. Amateure machen dabei den größten Anteil an Läufern aus.

Mehr zum Thema:  Sportveranstalter in Japan suchen Möglichkeit, um Infektionsrisiko mit dem Coronavirus zu verringern

Die Veranstaltung ist auch gleichzeitig die Qualifikationsrunde für männliche Läufer, die am Olympischen Marathon in Tokyo teilnehmen möchten. Der japanische Rekordhalter Suguru Osako und der frühere Rekordhalter Yuta Shitara sollen in der Kategorie der Gastläufer teilnehmen.

Die Tokyo Marathon Foundation und die Stadtverwaltung von Tokyo haben am 27. Januar ein Team zusammengestellt, um sich mit Ärzten und anderen Experten zu beraten. Die Behörden haben bereits Vorsichtsmaßnahmen angekündigt, beispielsweise die Ausgabe von chirurgischen Gesichtsmasken für Läufer auf Anfrage.

Angst vor einer Masseninfektion

Zudem forderte die Stadtverwaltung rund 1.800 registrierte Läufer aus China auf, sich zurückzuziehen, und boten ihnen Prioritätsrechte für den Marathon im nächsten Jahr an.

Quellen zufolge hatten die Organisatoren erwogen, die Anzahl der Läufer, wie zum Beispiel die Zahl der älteren Menschen, zu begrenzen.

Schließlich beschlossen sie, die Teilnahme aller Amateurläufer abzusagen, da die Bereiche entlang der Marathonstrecke voller Zuschauer sein werden, was das Infektionsrisiko erhöht.

MA

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