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Fukushima: Krisenbewältigungszentrum wird wieder Fußballstadion

Nachdem die nationale Fußballtrainingsanlage in der Präfektur Fukushima nach der nuklearen Katastrophe am 11. März 2011 als Krisenbewältigungszentrum gedient hatte, hat die Anlage nun am Samstag wieder ihren ursprünglichen Betrieb aufgenommen.

Fukushimas Bürgermeister, Masao Uchibori sagte bei einer Zeremonie in einem Stadion, dass dieser Ort eine Botschaft innerhalb und außerhalb des Landes senden wird. Diese Botschaft lautet laut Uchibori, dass jede Art von Schwierigkeiten überwunden werden kann. Die Zeremonie fand in einem Stadion mit einer Kapazität von 5.000 Personen statt, und hat den Neubeginn des nationalen Fußballtrainingszentrums von J-Village markiert.

Als das Erdbeben der Stärke 9,0 von der Nordostküste Japans am 11. März 2011 um 14:46 Uhr stattfand, spielten die Schüler in der Anlage gerade ein Fußballspiel. Im Anschluss wurde das etwa 20 Kilometer südlich des Kernkraftwerks Fukushima Daiichi befindliche Trainingszentrum als Tor für Tausende Arbeiter genutzt, die an den Aufräumarbeiten nach dem Tsunami und der anschließenden Kernschmelze im Kraftwerk beteiligt waren. Das Trainingslager befand sich an der ehemaligen Grenze, der von der Regierung ausgewiesenen Sperrzone.

Japans Kriesenbewältingszentrum auf dem nationalen Fußballtrainingszentrum in Fukushima
Bild: Japan Today

Die Fußballfelder wurden für die Einrichtung von Behelfsunterkünften für Arbeiter und zum Parken von Autos umgebaut. Seit November 2016 ist die Rolle der Fußballtrainingsanlage als Basis für die Krisenbewältigung beendet und die Anlage wurde wiederaufgebaut. Im April 2019 soll das Zentrum, nach der Fertigstellung anderer Einrichtungen wieder vollständig eröffnen.

Das J-Village Fußballtrainingszentrum wurde erst 1997 als Japans erstes nationales Trainingszentrum eröffnet und erstreckt sich über etwa 50 Hektar, die von Naraha nach Hirono in der Präfektur Fukushima reichen. Gebaut wurde die Anlage von TEPCO (Tokyo Electric Power Company Holdings Inc.) die auch die Betreiber des beschädigten Kernkraftwerks Fukushima Daiichi sind. TEPCO ließ die Fußballtrainingsanlage erbauen und spendete sie anschließend der Präfektur Fukushima.

Quelle: Japan Today

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