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Menschenmassen vor den Veranstaltungsorten

Menschen in Japan stürmen zu den Veranstaltungen der Olympischen Spiele

MA: Zwar sind Zuschauer bei den Olympischen Spielen nicht zugelassen, trotzdem wollen viele Menschen die Wettbewerbe sehen. Mittlerweile kursieren immer mehr Tipps, wie man sich einige Veranstaltungen trotz des Verbots anschauen kann.

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Am 1. August waren Hunderte Menschen auf der Brücke Ariake-kita, um das Finale des BMX-Freestyle-Rennens im Ariake Ubran Sports Park mitzuverfolgen.

Menschen drängten sich dicht an dicht

Der Veranstaltungsort im Freien ist von der 200 Meter entfernten Brücke aus zu sehen und die Athleten, die Sprünge und andere Tricks vollführten, konnten durch die Lücken zwischen den behelfsmäßigen Tribünen beobachtet werden.

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Die Menschen, die die Hälfte des etwa 6 Meter breiten Bürgersteigs einnahmen, standen so dicht gedrängt, dass sich die Schultern der Teilnehmer fast berührten.

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Zwar war die Polizei anwesend, allerdings schienen sie nur den Verkehr regeln zu können, die Menschen des Platzes zu verweisen, schafften sie nicht.

Auch in der Bahnhofshalle des nahegelegenen Bahnhofs Ariake-tennis-no-mori an der Yurikamome-Linie wurden am 30. Juli, als das Finale der BMX-Radrennen stattfand, viele Zuschauer gesehen.

Bitte schaut die Spiele von zu Hause

Masanori Takaya, Sprecher des Organisationskomitees für die Olympischen und Paralympischen Spiele in Tokyo, sagte zur Situation: „Ich habe gemischte Gefühle bezüglich der Fans. Ich denke, dass vielleicht viele Menschen auf die Spiele gewartet haben und wir sind ermutigt durch die Tatsache, dass die Menschen sich auf die Spiele gefreut haben“.

„In Anbetracht der aktuellen Situation haben wir keine andere Wahl, als den Menschen weiterhin dringend zu raten, die Spiele zu Hause im Fernsehen zu verfolgen. Selbst wenn sie sich in der Nähe der Austragungsorte aufhalten, werden sie vom Sicherheitspersonal gebeten, sich nicht dort aufzuhalten“, so Takaya.

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