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Mitglied der Japan Wrestling Federation soll viermalige Olympiasiegerin belästigt haben

Ein hochrangiges Mitglied der Japan Wrestling Federation soll die viermalige Olympiasiegerin Kaori Icho belästigt haben.

Nachdem erst kürzlich einige Skandale den Sumo-Sport in Japan erschütterten, kommt es jetzt zu einer Anschuldigung im Wrestling. Die Westlerin Kaori Icho, die bereits viermal olympisches Gold gewann, soll von einem Mitglied der Japan Wrestling Federation belästigt und in ihrem Training beeinflusst worden sein.

Bereits im Januar wurde ein Beschwerdebrief gegen Kazuhito Sakae eingereicht, der Icho schon 2008 nach ihrem zweiten Sieg in Beijing belästigt haben soll. Sakae wies alle Beschuldigungen von sich und sagte, er wisse nicht, wieso man sich über ihn beschwert. Er werde aber mit dem Verband sprechen, um das Problem zu klären.

Icho selber sagte in einer Erklärung, dass sie mit der Beschwerde nichts zu tun habe. Sollte es aber eine offizielle Untersuchung geben, würde sie sich zu dem Thema äußern. Sakae habe sie aber nie behindert oder anderweitig eingeschränkt. Aktuell wolle sie sich zu den Vorwürfen nicht äußern und einfach nur den Sport fördern.

Im Brief selbst wird davon gesprochen, dass die Belästigung nach den Olympischen Spielen in Bejing begann und als Icho die Trainingsbasis gegen Sakaes Willen nach Tokyo verlegte. Sakae soll Icho daraufhin verboten haben, eine Ausbildungsstätte des Metropolitan Police Department zu nutzen. Das sei kurz vor den Olympischen Spielen 2016 in Rio De Janeiro gewesen, wo sie ihre 4 Goldmedaillen gewann und die erste Athletin mit 4 Siegen in Folge in einer Disziplin wurde.

Das Kabinett der Japan Wrestling Federation bestätigte der Presse bereits offiziell, dass sie das Beschwerdeschreiben am 19. Januar erhalten haben, das von jemandem stammen soll, der Icho nahe stehe. Man habe bisher keine Beweise oder Entlastungen für die Vorwürfe gefunden und werde deswegen nun genauer nachforschen und den Fall aufklären.

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