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Neue Regeln bei Olympia-Wahlverfahren können zu mehr Konkurrenz für Sapporo führen

Das Olympische Komitee hat am Mittwoch Änderungen für das Olympia-Wahlverfahren angekündigt. Davon könnte auch eine neue Bewerbung von Sapporo für die Winterspiele 2030 betroffen sein.

Sapporo wollte sich bereits um die Olympischen Winterspiele 2026 bewerben, musste die Bewerbung allerdings nach einem Erdbeben 2018 zurückziehen. Das Erdbeben hatte eine Stärke von 6,7 auf der Richterskala und tötete mehr als 40 Menschen. Thomas Bach, der Präsident des IOC, sagte dazu: „Als das Erdbeben geschah, musste Sapporo sich leider aus dem Rennen für 2026 zurückziehen. Direkt mit der Absage der Bewerbung wurden wir bereits auf ihre Absicht hingewiesen, 2030 Kandidat zu werden.“

Lockerung der Regeln für Olympia-Bewerber

Nun sollen die Regeln für die Bewerbung geändert werden. Wenn alles schnell über die Bühne geht, könnten diese neuen Regeln schon für die Bewerber für 2030 gelten. Die neuen Regeln sollen Änderungen wie flexible Zeitpläne, mehr Dialog und die Genehmigung von Angeboten für mehrere Städte enthalten. Außerdem muss die Gastgeberstadt nicht mehr sieben Jahre im Voraus gewählt werden. Ziel der Änderungen ist es, eine höhere Zahl an Bewerbern für die Olympischen Spiele zu erreichen. Für Bach sind die Änderungen eine „Weiterentwicklung“ seiner Agenda 2020.

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Für die Olympischen Winterspiele 2026 hatten sich zunächst sechs Städte beworben, doch neben Sapporo sagten auch Sion, Graz und Calgary ihre Bewerbung ab, sodass die Abstimmung schließlich zwischen nur zwei Bewerbern stattfand. Dies war auch bei der Abstimmung um die Olympischen Winterspiele 2022 bereits der Fall gewesen. Damit ein solcher Bewerbermangel nicht wieder vorkommt, soll die Bewerbung erleichtert werden. „Mit diesem neuen Verfahren können wir jetzt ein Gespräch mit Sapporo und anderen interessierten Städten beginnen, die auch schon mehr oder weniger formal Interesse bekundet haben“, sagte Bach.

Sapporo könnte mehr Konkurrenz bekommen

Durch die Lockerung der Regeln ist es gut möglich, dass Sapporo mehr Konkurrenz bekommt als bisher. Bisher ist Tokyo die einzige Stadt in Asien, die zweimal Olympische Spiele austragen durfte (1964 und 2020). Wenn Sapporo sich durchsetzt, wäre sie die zweite Stadt in Asien, der diese Ehre zuteil wird. Die Spiele 2026 werden von Mailand und Cortina d’Ampezzo ausgetragen.

Quelle: kyodo

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