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HomeNachrichten aus JapanSport in JapanOlympischer Medaillenspiegel-Japan bricht seinen Goldmedaillen-Rekord

Zweites Gold Schwimmen und ein Sieg im Turnen

Olympischer Medaillenspiegel-Japan bricht seinen Goldmedaillen-Rekord

Die Olympischen Spiele laufen für Japan immer noch sehr gut. In den letzten Tagen konnten sie sich weitere Goldmedaillen und einen neuen Rekord erkämpften.

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Wie auch schon in den letzten Tagen hält der Goldregen im Judo an. Im Mittelgewicht der Frauen holte sich Chizuru Arai Gold. Im Halbschwergewicht gab es bei den Frauen Gold für Shori Hamada und bei den Männern für Aaron Wolf. Für Wolf war der Sieg besonderes emotional und es ist das erste Gold für Japan in der Kategorie seit Olympia 2000.

Kontroverse um Goldmedaille im Mehrkampf

Ebenfalls Gold holte Akira Sone beim Schwergewicht der Frauen. Japan hat damit neunmal Gold geholt und somit in fast jeder Gewichtsklasse gewonnen.

Beim Schwimmen holte sich Yui Ohashi im 200 Meter Lagen den Sieg und damit bereits ihre zweite Goldmedaille. Bei den Männern durfte sich Tomoru Honda über Silber in den 200 Metern Schmetterling freuen. Beim Fechtteam der Männer gab es ebenfalls Gold. Masaru Yamada, Koki Kano und Satoru Uyama holten damit zum ersten Mal in der Disziplin den Sieg.

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Nachdem das japanische Turnteam nur Silber geholt hatte, schaffte Daki Hashimoto im Mehrkampf nun Gold zu erkämpfen. Es war dabei ein knapper Sieg für den 19-Jährigen. Mit nur 0,4 Punkten schaffte er es den Chinesen Xiao Ruoteng zu überholen.

Der Sieg wurde allerdings stark auf Twitter kritisiert, da Hashimoto beim Sprung 14,7 Punkte bekam, obwohl seine Landung nicht ganz sauber war. Der junge Sportler äußerte sich online zu der kontrovers und erklärte, dass die Jury manchmal Entscheidungen trifft, die zwar nicht ganz verstanden werden, aber ihren Grund haben.

Bronze im Badminton und Tischtennis

Er entschuldigte sich trotzdem dafür, dass er für Diskussion gesorgt hat. Auch die International Gymnastics Federation versicherte, dass alles fair und accurat war.

Mit mitlerweile 17 Goldmedaillen bei den Spielen hat Japan bereits seinen eigenen Rekord geborchen. Der bisherige Rekord lag bei 16 und wurde in den Jahren 1964 und 2004 erreicht.

Bronze bekam Mima Ito im Tischtennis der Damen. Beim gemischten Doppel Badminton gab es für Yuta Watanabe und Arisa Higashino ebenfalls den dritten Platz, nachdem sie in einem harten Match gegen Hongkong gewann. Zuvor mussten sie sich im Halbfinale dem Favoriten China geschlagen geben.

Bei den Tischtennis Einzel der Männer musste sich Kei Nishikori im Viertelfinal dem Serben Novak Dokovic geschlagen geben. Auch die World Champions im Frauen Doppel Badminton Mayu Matsumoto und Wakana Nagahara schafften es nur auf den vierten Platz.

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