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Rekord-Schwimmerin Rikako Ikee an Leukämie erkrankt

Die japanische Schwimmerin Rikako Ikee sorgte 2018 bei den Asian Games für eine Sensation. Sechs Goldmedaillen und zweimal Silber gewann die 18-Jährige bei den Spielen. Gleichzeitig hält sie in Japan mehrere Rekorde, darunter den im 100-Meter-Schmetterling bei Frauen. In den letzten Wochen ist es allerdings still um sie geworden, nachdem sie ihr Trainingslager in Australien aus gesundheitlichen Gründen abgebrochen hatte. Nun gab Ikee überraschend bekannt, dass sie an Leukämie leidet.

Am Dienstag twitterte sie, dass der Test zu der Krankheit bei ihr positiv sei. Gleichzeitig kündigte sie damit ihre Pause vom Sport an. Sie will sich vorerst erholen, um gesund zu werden und noch stärker zurückzukommen. Aktuell befindet sie sich im Krankenhaus in Japan zur Behandlung. Wie schlecht es ihr allerdings geht, konnte auf der offiziellen Pressekonferenz noch nicht gesagt werden. Der stellvertretende Vorsitzende des japanischen Schwimmverbandes, Koji Ueno, sagte, es benötige noch Zeit, um weitere Details zu veröffentlichen.

Menschen weltweit wünschen ihr Kraft

Ueno wünscht Ikee jedoch alles Gute und ist von ihrer Entschlossenheit, gegen die Krankheit zu kämpfen, gerührt. Die Fans bittet er um Geduld bezüglich der Frage, ob Rikako Ikee bei den Qualifikationen für die Olympischen Spiele 2020 in Tokyo teilnehmen kann. In den sozialen Medien reagierten bereits zahlreiche Menschen aus der ganzen Welt auf die Nachricht. Unter anderem schrieb die olympische Schwimmerin Sarah Sjostrom aus Schweden, mit der Ikee befreundet ist, etwas. Japan’s Sports Agency Chef, Daichi Suzuki, wünscht ihr ebenfalls Kraft und hofft, dass sie schnell wieder gesund ist und schwimmen kann.

Der berühmte Schauspieler Ken Watanabe ist selbst an Leukämie erkrankt und versuchte Ikee aufzumuntern. Er schrieb: „Glaube an die heutige Medizin, glaube an deine eigene Kraft, zu leben, schau nach vorne, versuche, nicht frustriert zu sein, und konzentriere dich auf deine Behandlung. Mit herzlichen Gebeten.“

Ikees Trainer will sie weiter unterstützen

Ikees Trainer, Jiro Miki, zeigte sich geschockt von der Diagnose. Er bemerkte schon in Australien, dass es ihr nicht gut ging, nachdem er mit ihr in einem lokalen Krankenhaus zur Untersuchung war. Miki glaubt allerdings daran, dass sie sich nicht unterkriegen lässt und durch die Krankheit noch stärker wird. Er will Ikee deswegen weiterhin in jeder Hinsicht unterstützen und ihr helfen, möglicherweise doch noch an den Olympischen Spielen teilzunehmen.

Quelle: NHK

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