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Home News Sport in Japan Rugby-Team von Uruguay randaliert in Restaurant in Kumamoto

Ein Mensch und die Einrichtung kamen bei dem Vorfall zu Schaden

Rugby-Team von Uruguay randaliert in Restaurant in Kumamoto

Die Vorrundenspiele der Rugby Weltmeisterschaft sind seit einigen Tagen vorbei. Japan gehört dabei zum ersten Mal zu den Teams, die es in das Viertelfinale schafften. Für die Mannschaft von Uruguay hieß es hingegen Heimreise antreten. Als die Spieler jedoch ein letztes Mal in Japan feiern wollten, eskalierte das Ganze und sie begannen, in einem Restaurant in Kumamoto zu randalieren.

Am Montagmorgen besuchten mehrere Spieler und andere Mitglieder der Mannschaft ein kleines Restaurant in der Stadt. Es war dabei kurz nach ihrer finalen Niederlage gegen Wales im Kumamoto Stadium. Die Gruppe schien Frust zu haben und benahm sich sehr unangemessen gegenüber Mitarbeitern und der Einrichtung.

Polizei ermittelt bereits

Einer der Spieler warf einen männlichen Angestellten um, der am Eingang stand. Aufnahmen der Überwachungskameras beweisen, dass der Mann ohne Grund angegriffen und um die 2 Meter weit umgeworfen wurde. Der Angestellte erlitt dabei leichte Rücken Verletzungen.

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Der Rest der Gruppe benahm sich nicht unbedingt besser. Nach Aussagen der Mitarbeiter kippten sie Getränke über die Ausrüstung des DJs, schlugen auf Wände und Spiegel ein und zerrissen einen Teddybären. Als Reaktion riefen die Angestellten die Polizei, was die mehr als 200 anderen Gäste mitbekamen. Aktuell ist das Restaurant wegen des Vorfalls geschlossen und soll erst kommenden Dienstag wieder öffnen.

Das Restaurant ist zu recht wütend über das Benehmen und überlegt bereits, eine Strafanzeige gegen die Gruppe zu stellen. Die Polizei selbst ermittelt bereits wegen des Angriffs und will die Spieler alle befragen, bevor sie Japan verlassen können.

Ein Senior Beamter vom Organisationskomitee der Weltmeisterschaft besuchte offiziell das Restaurant und entschuldigte sich für den Vorfall. Das Verhalten sei bedauerlich, selbst wenn es in der privaten Zeit passiert wäre.

Sie wollen das Ganze deswegen nicht vergessen und als Gastland darauf eingehen. Zwei Spieler äußerten sich wohl gleichermaßen und gaben an, dass es ihnen leid täte. Weitere Reaktionen gab es von dem Team jedoch wohl nicht.

Kyodo

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