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HomeNewsSport in JapanSumo-Ringer wird wegen Verstoß gegen Coronaregeln gesperrt

Er hatte trotz Verbots auswärts gegessen

Sumo-Ringer wird wegen Verstoß gegen Coronaregeln gesperrt

Für Sport während Corona gelten strenge Regeln. Daher wurde nun in Japan der Elite-Sumoringer Asanoyama für ein Jahr gesperrt, weil er gegen die Regelungen verstoßen hatte.

Der Japanische Sumoverband gab am Freitag bekannt, dass sie Asanoyama sperren. Die Sperre erstreckt sich insgesamt über sechs große Turniere, womit er für ein Jahr nicht mehr antreten darf. Asanoyama hatte vor dem Sommer-Grand-Sumo im Mai gegen die Sicherheitsrichtlinien gegen das Coronavirus verstoßen.

Verstoß gegen Corona-Regelungen

Asanoyama, der im zweithöchsten Rang des Sports, dem Ozeki, ringt, wird aufgrund seiner Abwesenheit diesen Rang einbüßen und wahrscheinlich bis in die viertklassige Sandanme-Division des Sports zurückfallen. Dem Ringer wurde außerdem sein Lohn für sechs Monate halbiert.

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Ein Wochenmagazin berichtete während des großen Turniers im Mai in Tokyo, dass der 27-Jährige auswärts speiste. Dabei hatten die Mitglieder des Sumoverbands die Anweisung, zu Hause zu bleiben. Obwohl Asanoyama die Anschuldigungen zunächst bestritt, gestand er das Vergehen inzwischen ein.

Die JSA sagte, dass Asanoyama am 21. Mai eine Rücktrittserklärung eingereicht hatte, aber Verbandspräsident Hakkaku wird sie einbehalten und nur akzeptieren, wenn Asanoyama der JSA in Zukunft weiteren Ärger bereiten sollte.

Seit März 2020 Ozeki

Der aus der Präfektur Toyama stammende Asanoyama, der für den Takasago-Stall kämpft, debütierte im März 2016 und stieg im September 2017 in die Makuuchi-Division der obersten Liga auf.

Der 1,86 Meter große und 174 Kilogramm schwere Ringer gewann seine einzige große Turniermeisterschaft im Mai 2019, während er als Maegashira-Ringer auf der Rangliste kämpfte. Er wurde nach dem Frühjahrsturnier im März 2020 zum Ozeki befördert.

Nicht der erste Regelverstoß

Im vergangenen Juli wurde Abi, wie er genannt wird, wegen wiederholter Verstöße gegen die Richtlinien der JSA sowohl vor als auch während des Turniers in jenem Monat verurteilt. Er wurde für drei Turniere gesperrt und erhielt eine 50-prozentige Lohnkürzung für fünf Monate.

Ein weiterer Ringer der Makuuchi-Division, Ryuden, verpasste das Mai-Turnier, nachdem er ebenfalls für drei Begegnungen wegen Verstoßes gegen die Coronavirus-Richtlinien gesperrt wurde. Ganze 68 Ringer konnten nicht am Neujahrsturnier teilnehmen, weil mehrere Personen sich mit dem Virus infiziert hatten.

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