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Wasserqualitätsprobleme beim Test für Olympische und Paralympische Spiele

Beim Paratriathlon Weltcup musste die Wasserstrecke gesperrt werden

Eigentlich sollte am Samstag mit dem Paratriathlon Weltcup der Internationalen Triathlon Union auch die Strecke für die Olympischen und Paralympischen Spiele getestet werden. Doch die Strecke konnte wegen schlechter Wasserqualität nicht genutzt werden.

Die Organisatoren haben den Gehalt von E-Coli-Bakterien überprüft und festgestellt, dass er am Freitag mehr als doppelt so hoch war, wie erlaubt. Die ITU teilt die Wasserqualität in vier Kategorien ein und die Prüfung ergab für die Strecke die schlechteste Kategorie. Der Geschäftsführer der Japan Triathlon Union, Shinichiro Otsuka, sagte, er bedauere es, „die Athleten enttäuscht zu haben, indem er keine Umgebung für die Schwimm-, Rad- und Laufwettbewerbe (und Rollstuhlwettbewerbe) geschaffen habe“, nachdem die Veranstaltung in einen Duathlon umgewandelt wurde.

Wasserqualität macht schon lange Sorge in Bezug auf Olympische und Paralympische Spiele

Die Wasserqualität im Odaiba Marine Park, wo die Triathlon-Wettbewerbe der Olympischen und Paralympischen Spiele stattfinden sollen, macht schon seit längerer Zeit Sorgen. Viele Sportorganisationen haben sich bereits im Vorfeld über die Sportstätte beschwert. Auch am letzten Wochenende wurde bei einem Test im Odaiba Marine Park von vielen Athleten der schlechte Geruch des Wassers bemängelt. Nun bleibt die Sorge, dass die Wasserqualität auch bei den Olympischen und Paralympischen Spielen im nächsten Jahr den Ablauf des Triathlons stören wird.

Am Donnerstag und Freitag traten die Triathleten ungehindert in allen drei Rennen eines World Triathlon Olympic Qualifiers an – ebenfalls Teil der Testreihe dieser Woche an der Küste Tokios – da die Wassertests der Vortage innerhalb der Grenzen lagen. Otsuka vermutet, dass der plötzliche Anstieg der Bakterien von starken Regen und überlasteten Kläranlagen herrührt.

Zusammenarbeit mit Organisationskomitees

Der Sportdirektor der ITU, Gergely Markus, sagte, er wolle mit dem Olympischen und Paralympischen Organisationskomitee 2020 und Tokyo zusammenarbeiten, um ein Umfeld zu schaffen, das das Risiko senkt.

Der Wettkampf wurde dennoch durchgeführt, aber auf einen Duathlon (nur Laufen und Radfahren) verkürzt. In der Rollstuhlklasse der Frauen gewann die Japanerin Wakako Tsuchida. Sie möchte auch an den Paralympischen Spielen teilnehmen, beklagte sich aber, dass sich ihr Sieg ohne den Schwimmteil nicht richtig anfühle. Schwimmen sei ihre schwächste Disziplin. „Wenn es Schwimmen gäbe, weiß ich nicht, ob ich dieses Ergebnis erreicht hätte“, sagte sie. „Ich will meine Schwachstellen überwinden.“

Der Test endet am Sonntag mit der ITU World Triathlon Mixed Relay Series Tokyo, einer Veranstaltung, die im nächsten Sommer ihr Olympia-Debüt geben wird.

Quelle kyodo

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