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Kosten zu hoch

Weltschwimmverband überlegt Absage der Olympia-Qualifikationsturniere in Japan

Der Weltschwimmverband FINA überlegt laut mehreren Medienberichten die Absage von drei Qualifikationswettkämpfen in Japan.

Grund für diese Überlegungen sind Bedenken hinsichtlich des Coronavirus und der Kosten. Die FINA hatte sich bisher noch nicht über die Übernahme der Kosten mit den japanischen Veranstaltern einigen können.

Weltschwimmverband ist die finanzielle Last zu hoch

Laut einer internen Quelle überlegt der Weltschwimmverband und die Organisatoren der Olympischen Spiele, ob sie den Weltcup im Tauchen vom 18. bis 23. April im Tokyo Aquatics Center, die Qualifikation im Kunstschwimmen vom 1. bis 4. Mai in Tokyo und die Qualifikation im Marathonschwimmen vom 29. bis 30. Mai in Fukuoka absagen sollen.

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Der Verband steht damit nicht allein da, bisher gab es eine Reihe von Absagen unter den 600 Athleten und Offiziellen, die ursprünglich aus über 40 Ländern zum Weltcup im Tauchen reisen wollten, der als olympische Testveranstaltung dienen sollte.

Die FINA hatte bereits die Qualifikation im Kunstschwimmen, dem ersten olympischen Testevent mit Corona-Maßnahmen, vom 4. bis 7. März verschoben. Der Weltverband soll die finanzielle Last der erforderlichen strengen Quarantänemaßnahmen tragen und zögert daher, diese Veranstaltungen durchzuführen.

Alternative Austragungsorte sind unrealistisch

Die Präsidentin des Organisationskomitees der Olympischen Spiele in Tokyo, Seiko Hashimoto, sagte, dass die Organisatoren einen Brief von der FINA erhalten haben und fügte hinzu, dass es noch keine detaillierten Erklärungen gibt und eine Verschiebung der Veranstaltung oder die Durchführung an einem alternativen Ort unrealistisch ist.

Das Risiko einer Coronavirus-Infektion bei Athleten und Offiziellen sowie die Fairness des Wettkampfs sollen einige der Faktoren hinter der Haltung der FINA sein. Die Zuteilung von Olympia-Startplätzen an Länder, die beim Wettbewerb in Tokyo entschieden worden wären, muss bei einer Absage der Veranstaltung neu geregelt werden.

Der FINA Diving World Cup sollte die besten Taucher aus der ganzen Welt in den Disziplinen 3-Meter-Sprungbrett und 10-Meter-Plattform in Einzel- und Synchronwettbewerben zeigen.

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