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Home News Sport in Japan Zahlreiche Sumoringer werden wegen Corona vom Neujahrsturnier ausgeschlossen

Nach mehreren positiven Ringern wurden zahlreiche weitere gesperrt

Zahlreiche Sumoringer werden wegen Corona vom Neujahrsturnier ausgeschlossen

Der Sumosport hatte sich in Japan zuletzt noch darüber gefreut, dass sie wieder halbwegs normale Turniere durchführen dürfen. Nun haben sich jedoch mehrere Sumoringer mit Covid-19 infiziert, weswegen zahlreiche andere Sportler vom ersten Turnier des Jahres ausgeschlossen werden.

Am Sonntag startete das New Year Grand Sumo Tournament im Ryogoku Kokugikan in Tokyo. Es fehlten dabei 65 Sumoringer, die laut der Japan Sumo Association zurückgetreten sind. Es fehlten damit mindestens zehn Prozent aller Teilnehmer.

Verband ließ alle Sumoringer testen

Hintergrund für die Rücktritte ist ein Coronaausbruch unter den Sportlern. Fünf Sumoringer wurden kürzlich positiv auf den Virus getestet. Betroffen sind ein Fünf-Chiyoshoma der Makuuchi Division, drei Ringer des Kokonoe Stalls und ein Ringer des Tomozuna Stalls.

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Der Verband hatte zuvor um die 900 Sumoringer, Stallmeister und Mitarbeiter vor dem Turnier testen lassen. Auslöser war ebenfalls ein Infektionsfall Anfang des Monats, der Yokozuna Hakusho vom Miyagino Stall betraf. Allerdings gab es auch bereits Ende Dezember einen positiven Ringer im Arashio Stall.

Bei den 65 ausgeschlossenen Ringern aus vier verschiedenen Ställen handelt es sich hingegen um eine Sicherheitsmaßnahme des Verbandes, da sie teilweise engen Kontakt zu Infizierten hatten. Alle dürfen nicht am 15-tägigen Turnier teilnehmen, selbst wenn sie weiterhin negativ bleiben. Bei den Zuschauern gibt es weiterhin nur die bereits angekündigten Einschränkungen.

Zuschauer werden weiterhin eingeschränkt

Zum Eröffnungstag waren deswegen nur 5.000 der möglichen 11.000 Zuschauer erlaubt. Essen und Getränke sind weiterhin verboten. Der Essbereich ist gleichermaßen eingeschränkt und nur eine begrenzte Zahl an Personen darf ihn betreten.

Das Fehlen der Sumoringer selbst hat auch nur wenig Auswirkungen auf das Turnier. Es wird lediglich 20 Kämpfe weniger geben als sonst und es wird deswegen auch eine Stunde kürzer sein.

Covid-19 forderte bereits das Leben von einem Sumoringer

Oguruma, JSA-Direktor und Organisator des Turniers, erklärt, dass der Verband mit Infektionsexperten in Kontakt steht. In Rücksprache mit ihnen könnten sie das Turnier immer noch absagen, wenn es zu weiteren Infektionsfällen in den kommenden Tagen kommt.

Wie weit sie Sportler nun noch testen werden, wurde nicht bekannt gegeben. Sicher ist jedoch, dass die Angelegenheit ernst genommen wird. Nicht zum ersten Mal kommt es zu Infektionen unter den Sumoringern und leider kostete das Virus auch bereits einen der Sportler das Leben.

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