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Aktuelle Situation lässt keine Zuschauer zu

Zweifel an den Olympischen Spielen in Tokyo mit ausländischen Zuschauern werden immer größer

Die Zweifel, ob die Olympischen Spiele in Tokyo mit Zuschauern aus dem Ausland stattfinden können, werden in Regierungskreisen immer größer.

Die Spiele werden im Juli beginnen und die Organisatoren wollen so schnell wie möglich keine Entscheidung über diese Frage treffen. Auch in der Hinsicht, dass die Rückerstattung für die ca. 1 Million verkauften Eintrittskarten ein komplizierter Prozess wäre.

Zweifel an den Olympischen Spiele mit ausländischen Zuschauer werden größer

Unter den Mitarbeitern im Büro des Premierministers und den Verantwortlichen für die Olympischen Spiele mehren sich die Zweifel, ob man die Grenzen für ausländische Zuschauer angesichts der aktuellen Situation öffnen kann.

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Japans Premierminister Yoshihide Suga sagte am 3. März, dass der Ausnahmezustand für die vier Präfekturen im Großraum Tokyo um etwa zwei Wochen verlängert werden würde, was die Diskussion über eine Lockerung der Einreisebeschränkungen für Ausländer hinauszögern wird. Die Ankündigung wurde mittlerweile umgesetzt.

„Die derzeitige Situation sieht vor, auch nur einem einzigen Touristen die Einreise zu verweigern, um der Pandemie Herr zu werden“, sagte ein Mitarbeiter aus dem Büro des Premierministers. „Von einem realistischen Standpunkt aus gesehen wäre es schwierig, ausländische Zuschauer einzulassen“.

Ein weiterer Regierungsbeamter wies auf die Tatsache hin, dass mehrere zehntausend ausländische Offizielle nach Tokyo kommen würden. Der Beamte sagte, dass die japanischen Organisatoren alle Hände voll zu tun hätten, sich um die Infektionsprävention für diese Personen zu kümmern, was es schwierig machen würde, ausländische Zuschauer zuzulassen.

Entscheidung soll Ende März fallen

Die Meinung, dass es unmöglich ist, spezifische Maßnahmen zu ergreifen, vertreten immer mehr Regierungsbeamte. Das Organisationskomitee der Olympischen Spiele in Tokyo, Vertreter der japanischen Regierung und der Stadtverwaltung von Tokyo sowie das Internationale Olympischen Komitees und das Internationale Paralympischen Komitees hielten am 3. März eine Videokonferenz ab, um die Situation rund um die Olympischen Spiele in diesem Sommer zu besprechen, die wegen der Corona-Pandemie um ein Jahr verschoben worden waren.

Sie einigten sich darauf, bis Ende März zu entscheiden, ob sie ausländische Zuschauer zulassen und bis Ende April, ob sie Obergrenzen für die Teilnahme von Fans festlegen. „Es ist für die Regierung zu diesem Zeitpunkt äußerst schwierig vorherzusagen, ob ausländische Zuschauer zugelassen werden oder nicht, daher ist ein sorgfältiges Urteil erforderlich“, sagte Tamayo Marukawa, der für die Olympischen und Paralympischen Spiele in Tokyo zuständige Staatsminister, bei dem Treffen.

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