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HomeNachrichten aus JapanSprunghaft angestiegene Meldungen über HIV-Erkrankungen in Kyushu

Sprunghaft angestiegene Meldungen über HIV-Erkrankungen in Kyushu

Die Nishi Nihon Shimbun, Kyushus größte Tageszeitung, berichtete bereits im September, dass es eine Zunahme von 61 Prozent bei gemeldeten HIV-Infektionen im Vergleich zum Vorjahr in Fukuoka gibt.

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Im vergangenen Jahr wurden 46 neue Fälle gemeldet, in diesem Jahr sind es bereits 92 Fälle. Auch wenn diese Zahl nicht groß erscheint, ist es der höchste jemals verzeichnete Anstieg an HIV-Infizierungen in der Region. Insgesamt wurden seit 2011 308 Fälle gemeldet.

Die Zahl der gemeldeten Infizierungen stieg in der gesamten Kyushu Region an. Zwar waren es immer noch weniger als in den Ballungsgebieten Tokyo, Osaka und Aichi, jedoch waren die Zahlen dort im Vergleich zum Vorjahr rückläufig.

Die Zeitung sprach mit Dr. Hideomi Nakahara über die Ursache für den Anstieg. Nakahara gilt als ein Spezialist für Infektionskrankheiten in Japan. Laut des Doktors könne man aber nicht sagen, ob der Anstieg durch Neuinfizierungen oder durch die Tatsache, dass mehr Menschen getestet werden, begründet ist.

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„Wir wissen nicht, warum das in Kyushu passiert, aber es ist möglich, dass die Ausbreitung lokalisiert ist“, so der Arzt.

Laut eines Berichts des Ministeriums für Gesundheit, Arbeit und Soziales, der am 30. August veröffentlicht wurde, sind die Zahlen der neu gemeldeten HIV-Fälle allerdings stabil.

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