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Staatsanwalt erhebt Anklage gegen Mutter und ihren Freund wegen Misshandlung der 2-jährigen Tochter

Die Eltern quälten ihr Kind zu Tode

Anfang dieser Woche wurde ein 2-jähriges Mädchen aus der japanischen Stadt Sapporo leblos in ein Krankenhaus eingeliefert, wo sie nur noch für tot erklärt werden konnte. Nun erhebt die Staatsanwaltschaft Anklage wegen Kindesmissbrauchs gegen die Mutter und ihren Freund.

Das Mädchen starb an Misshandlung, obwohl ein Kinderschutzbeauftragter im vergangenen Jahr bereits Hinweisen nachgegangen ist und im Beisein eines Polizeibeamten die Mutter befragte.

Die 21-jährige Mutter und ihr 24-jähriger Freund werden beschuldigt, das kleine Mädchen zwischen Anfang Mai bis Anfang dieser Woche schwer misshandelt zu haben, teilte die Polizei in Sapporo mit.

Die Mutter rief am Mittwoch gegen 5 Uhr morgens einen Krankenwagen und sagte, dass ihre Tochter krank sei. Im Krankenhaus konnten die Ärzte bei dem kleinen Mädchen allerdings keine Vitalzeichen mehr feststellen.

Das Mädchen sei laut den Ärzten stark unterernährt, sie wog weniger als 10 kg und lag damit weit unter dem Durchschnittsgewicht von Kindern in dem Alter.  Außerdem wurde das Mädchen regelmäßig misshandelt – ihr Körper war laut der Polizei übersät mit blauen Flecken.

Bereits Anfang des Jahres verstarb ein 5-jähriges Mädchen an den Folgen einer Misshandlung. Der Fall hatte für großes Aufsehen in Japan gesorgt.

Erst vor Kurzem hat die Regierung mit verschärften Jugendschutzgesetzen versucht, die Früherkennung von Missbrauch zu verbessern und die Rechte von Beratungsstellen zu stärken.

Eine der Richtlinien sieht vor, dass die Erzieherinnen und Erzieher je nach Umständen den Zugang zu Aufzeichnungen über Misshandlungen von Kindern verweigern können, auch wenn Eltern und Erziehungsberechtigte die Freigabe der Dokumente im Namen des Kindes verlangen.

Außerdem arbeitet das Land an einem Gesetz, das Eltern verbietet, Kinder körperlich zu bestrafen.

Die japanische Regierung geht davon aus, dass 12.500 Kinder Opfer von Missbrauch sind. Dazu kommen noch 9.889 Kinder, mit denen man nicht in Kontakt kommen konnte, um die Situation zu beurteilen, bei denen aber der Verdacht besteht, dass sie missbraucht werden.

Quelle: Kyodo

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