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Bild zeigt Szene aus Buch des Animators

Stadt ehrt verstorbenen Animator von Kyoto Animation mit riesigem Reisbild

Fast ein Jahr ist es her, dass 36 Menschen bei einem Brandanschlag auf das Animationsstudio Kyoto Animation starben. Unter den Toten befanden sich auch die bekannten Regisseure Yoshiji Kigami und Yasuhiro Takemoto sowie die Animatoren Futoshi Nishiya und Junichi Oda. Aber auch junge aufstrebende Talente verloren am 18. Juli ihre Leben. Zu ihnen gehört der gerade mal 23 Jahre alte Animator Yuki Omura. Er wurde nun mit einem riesigen Reisbild geehrt.

In Kikugawa in der Präfektur Shizuka wurde ein Reisbild Omura gewidmet. Die Stadt ist die Heimat seiner Mutter und Omura kam regelmäßig mit seiner Familie, um sich die anderen Bilder anzugucken. Kikugawa ist für seine Reiskunstwerke bekannt, die jährlich wechseln und mit viel Aufwand entstehen.

Wieder vereint mit den Eltern

Das aktuelle Kunstwerk zeigt die letzte Szene aus dem Buch von Omura, was er noch als Student zeichnete. Es ist der Protagonist der Geschichte zu sehen, der nach seinem Abenteuer endlich wieder mit seinen Eltern vereint ist.

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Insgesamt wurden zehn verschiedene Reisearten verwendet, um das Bild zu erstellen. Die unterschiedlichen Sorten besitzen verschiedene Farben und lassen so ein Kunstwerk entstehen. Einige Pflanzen wurden dabei von den Eltern von Omura gepflanzt.

Bis August bleibt das Bild

Organisiert wurde der Tribut von dem 76 Jahre alten Tadashi Ikeda. Er könne den tragischen Verlust von einem so aufstrebenden Menschen immer noch nicht in Worte fassen. Ikeda möchte deswegen, dass viele Menschen kommen, um das Bild zu sehen. Einheimische erklärten ebenfalls zu dem Bild, dass sie damit das Talent von Omura am Leben erhalten wollen.

Bis zum 16. August soll das Bild zu sehen sein. Um das Bild komplett zu sehen, wurde eine Aussichtsplattform von den Organisatoren aufgestellt. Besucher können sie an Wochenenden und Feiertagen kostenlos nutzen, um das Bild von oben zu sehen.

TAS

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