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Stadt arbeitet an weiteren Maßnahmen zum Tierschutz

Stadt Nara schafft es 2019 keine gesunden Tiere in öffentlichen Tierheimen einzuschläfern

Für einige Tiere sind Tierheime oft das letzte Zuhause in ihrem Leben. Wenn die Einrichtungen jedoch zu voll werden, bleibt manchmal nichts anderes übrig, als alte, aber gesunde Tiere einzuschläfern. Die Stadt Nara gab nun bekannt, dass es ihnen gelungen ist, im Geschäftsjahr 2019 kein einziges gesundes Tier zu töten.

Nara hat damit sein gesetztes Ziel von null Tötungen zur Freude vieler Tierschützer erreicht. Bürgermeister Gen Nakagawa hat die Quote zu eins seiner Wahlversprechen gemacht. Zum Erreichen seines Ziels sagte er, dass er möchte, dass Tierheime den Standpunkt vertreten mit Tieren zusammenarbeiten, als dass sie nur als Abgabestelle ohne Hintergedanken dienen.

Zahlen deutlich gesunken

Ausgeschlossen von dem Nullwert sind natürliche Todesfälle und Einschläferungen aus gesundheitlichen Gründen. 36 Tiere starben, 35 davon Katzen, auf natürliche Weise oder mussten eingeschläfert werden. Für die Stadt ist es ein großer Erfolg, vor einigen Jahren hatten sie Landesweit nämlich die höchsten Einschläferungszahlen.

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2008 kamen sie auf 663 Tiere, wobei es sich um 178 Hunde und 485 Katzen handelte, die alle gesund waren. Den derzeitigen Erfolg hat die Stadt vielen Freiwilligen zu verdanken, mit denen sie zusammenarbeiten. Seit dem Geschäftsjahr 2015 arbeiten die öffentlichen Tierheime von Nara mit den Helfern zusammen und verweigert die Annahme von mehreren Kätzchen.

Steuerspendensystem soll beim Tierschutz helfen

Sie halfen unter anderen dabei die Tiere schnell weiter zu vermitteln und so aus den Tierheimen zu holen. Damit verringerte sich gleichzeitig die Zahl der Tiere in den Heimen, die für die Entlastung dankbar sind. Im Geschäftsjahr 2008 befanden sich noch 826 Tiere in den Heimen, wobei davon alleine 577 Katzen waren. 2019 reduzierte sich die Zahl auf 217 Tiere wovon 186 Katzen waren. Die Freiwilligen konnten selbst 164 Tiere, davon 154 Katzen, an neue Besitzer vermitteln.

Nara ist mit dem Projekt noch lange nicht fertig. Ab Juni starten sie für die Stadt eine neue Option bei dem Steuerspendensystem. Personen können dann direkt für den Tierschutz der Stadt spenden. Das Geld soll dabei unter anderen für Verhütungs- und Kastrationsoperationen für streunende Katzen eingesetzt werden. Ebenfalls wird es für die Finanzierung der Freiwilligenarbeit genutzt.

MS

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