Stadtangestellter in Mito nach Belästigung einer Frau für 5 Monate suspendiert

Ein japanischer Angestellter in der Wasserversorgung in Mito, Präfektur Ibaraki, wurde von seinem Arbeitgeber für fünf Monate suspendiert. Er hatte eine Frau mit Handyanrufen terrorisiert.

Der 57-jährige Mann soll im Juni eine Frau innerhalb einer Woche 50 Mal mit seinem Handy angerufen haben. Daraufhin suspendierte die Stadtverwaltung von Mito ihren Angestellten ab vergangenem Mittwoch. Der verdächtige Arbeitnehmer soll die Telefonnummer der Frau durch Arbeitsaufzeichnungen herausgefunden haben, wie Sankei Shimbun mitteilte.

Nach Angaben der Stadtverwaltung gelang es dem Verdächtigen, über ein Dokument aus dem Jahre 2015 den Wohnort der Frau herauszufinden, das Ablesedaten der Kundin enthielt. In diesem Dokument soll auch die Handynummer der Frau verzeichnet gewesen sein. Nachdem der Verdächtige die Telefonnummer der Frau in Erfahrung gebracht hat, rief er sie zwischen dem 2. und 9. Juni 2018 50 Mal an. In einigen Anrufen benutzte er sogar obszöne Worte.

Das Opfer wendete sich nach den Anrufen an ihren Chef, der die Mito-Regierung kontaktierte. Doch da die Frau keine Strafanzeige erstatten wollte, beabsichtigt auch die Stadt, keine entsprechende Anzeige gegen den Arbeitnehmer einzureichen. Auf die Frage, warum er die Frau wiederholt anrief, soll der Mitarbeiter gesagt haben, dass die Frau zuerst freundliche Worte zu ihm sagte, als er deprimiert war. Trotz der Belästigung hat der 57-jährige Arbeiter nicht vor, seine Arbeitsstelle bei der Wasserversorgung in Mito aufzugeben, wie er selbst mitteilte.

Quelle: Japan Today

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