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Starke Regenfälle im Südwesten Japans führen zu Evakuierungen

Vor allem Tsushima und die Goto-Inseln sind betroffen

Die Inseln im Südwesten Japans werden von schweren Regenfällen getroffen. Der taifunartige Regen trifft vor allem die Insel Tsushima und die Goto-Inseln. Die Wetterbehörde hat die höchste Gefahrenstufe für Teile der Präfektur Nagasaki ausgerufen.

Auf der Insel Tsushima und auf den Goto-Inseln in der Präfektur Nagasaki kam es bereits zu Erdrutschen. Auf einer der Goto-Inseln wurden zwei Frauen verletzt, die ein Loch im Dach ihrer Häuser reparieren wollten und dabei vom Dach stürzten. In den Städten Tsushima und Goto wurden am Morgen in einer Stunde etwa 110 Milliliter Niederschlag gemessen. In beiden Städten erhielten die 30.000 bzw. 36.000 Einwohner Anweisungen zur Evakuierung.

Erstmals Gefahrenstufe 5

Um 10:05 Uhr war die Stufe auf 5 erhöht worden – das erste Mal, seit es diese Kategorisierung gibt. Sie wurde im Mai als Reaktion aufgrund der Erfahrungen der sintflutartigen Regenfälle in West-Japan im Juli 2018 eingeführt. Auf einer Pressekonferenz, die am 20. Juli um 11.00 Uhr stattfand, erklärte Yasushi Kajihara, Direktor der JMA-Prognoseabteilung: „Dies ist eine Situation, in der es für die Menschen unerlässlich ist, unverzüglich alle geeigneten Maßnahmen zum Schutz ihres Lebens zu ergreifen. Die Chancen, dass eine Katastrophe bereits eingetreten ist, sind extrem hoch. Anstatt dass die Leute denken, sie müssten zu einem bestimmten Evakuierungszentrum gehen, wollen wir, dass die Leute zumindest versuchen, ihre Sicherheit zu gewährleisten, indem sie irgendwo weg von Flüssen und Klippen gehen.“

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Aber nicht nur dort sollten die Menschen vorsichtig sein. „Wir fordern die Menschen auf, auch in Gebieten, in denen die Menschen keine Katastrophe erwarten können, höchste Vorsicht walten zu lassen“, sagte ein Beamter der Japanischen Meteorologischen Agentur und stellte fest, dass der sintflutartige Regen, der Taifun Dana begleitet, bis in den Abend hinein anhalten kann.

Taifun bewegt sich auf koreanische Halbinsel zu

Der Taifun Dana bewegt sich seit 12 Uhr mit einer Geschwindigkeit von 15 Kilometern pro Stunde durch das Gelbe Meer Richtung Nord-Nordost. Dabei erreicht er Windgeschwindigkeiten von bis zu 126 km/h. Es wird erwartet, dass der Taifun am Sonntag auf die koreanische Halbinsel treffen und dann zu einem extratropischen Zyklon heruntergestuft wird.

Quellen: kyodo, MA

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