Starkes Erdbeben erschüttert Osten Japans

Am Abend des 7. Juli wurde Japan erneut von einem Erdbeben getroffen. Dieses Mal betraf es den Nordosten des Landes, einschließlich Tokyo, und erreichte laut Richterskala eine Stärke von 6,0. Von der JMA (Japan Meteorological Agency) wurde aber bisher keine Tsunami-Warnung herausgegeben.

Lokalisiert wurde das Beben, genauer ein Seebeben, im Pazifik vor der Küste der Präfektur Chiba. Es soll sich um 20:23 Uhr Ortszeit ereignet haben. Laut JMA lag das Epizentrum circa 66 km unter dem Meeresboden. Die Meteorologische Behörde korrigierte damit ihre vorige Angabe von 50 km Tiefe.

Einige Gebäude im Zentrum Tokyos gerieten durch das Beben leicht ins Wanken. Bisher wurden aber in dem Zusammenhang keine unmittelbaren Berichte über Verluste oder Schäden bekannt gegeben. Der Flughafen Narita, östlich von Tokyo, schloss unmittelbar nach dem Beben vorsichtshalber zwei Start- und Landebahnen. Nachdem keine Schäden festgestellt worden waren, wurde der Flugbetrieb wiederaufgenommen, teilte der Flughafenbetreiber mit. Auch das abgeschaltete Atomkraftwerk Tokai No. 2 wurde auf mögliche Anomalien geprüft. Laut dem Betreiber Japan Atomic Power Co. gab es aber keine Zwischenfälle zu vermelden.

Nach dem starken Beben von Osaka am 18. Juni und dem Seebeben von Chiba am 7. Juli hat Japan momentan mit heftigen Regenfällen in der Gegend um Kyoto zu kämpfen. Damit wurde das Land innerhalb kurzer Zeit von drei Naturphänomenen getroffen.

Quelle: Kyodo News

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