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Starkes Erdbeben im Norden Japans löst kleinen Tsunami aus

Eine Tsunamiwarnung galt gleich für mehrere Regionen, die das Erdbeben traf

Am Dienstag erschütterte um 22:22 Uhr ein Erdbeben der Stärke 6,7 den Norden Japans und weitere Regionen. Zuvor berichtete die Wetterbehörde noch von einem Beben der Stärke 6,8, korrigierte sich jedoch später. Das Epizentrum lag vor der Küste der Präfektur in einer Tiefe von 14 Metern.

Obwohl das Epizentrum vor Yamagata lag, spürte die Präfektur Niigata die stärksten Erschütterungen auf der japanischen Skala, mit sechs von sieben Punkten. Sechs Menschen seien durch das Beben leicht verletzt worden. Yamagata meldete hingegen sieben Frauen mit Verletzungen. Zu Erdrutschen oder größeren Schäden kam es wohl nicht.

Update: Mittlerweile ist von 26 Verletzten die Rede.

Mehr zum Thema:  Ursache des Tsunami 2011 könnte die Vorhersage verbessern

Aufgrund des Bebens kam es zu mehreren Problemen. Tausende Haushalte mussten in beiden Präfekturen ohne Strom auskommen. Yamagata schätzte rund 5.000 betroffene Haushalte und Niigata 2.800. Die Schnellstraßen von Yamagata ließ die Polizei aus Sicherheitsgründen für mehrere Stunden sperren. JR East bestätigte ebenfalls, dass der Verkehr der Shinkansen kurz stoppte, jedoch wieder nach wenigen Minuten den Betrieb aufnahm. Auf der Uetsu-Linie hielt der Zug zwischen Kaigawa und Imagawa aufgrund der Tsunami-Warnung und alle Passagiere evakuierten. Der Fahrplan sollte am Mittwoch soweit wie üblich gelten, es sei denn der Betreiber findet noch Schäden.

Ursprünglich wurde von Problemen mit dem Kernkraftwerk Kashiwazaki in Niigata berichtet. Diese Nachricht stellte sich im Nachhinein als falsch heraus und die Anlage überstand das Beben problemlos.

Warnung vor weiteren starken Erdbeben

Kurz nach dem Beben gab es für mehrere Regionen eine Tsunami-Warnung. In den Küstenregionen von Yamagata, Niigata, Ishikawa und Noto sollten Bewohner sofort evakuieren und höhere Gebiete aufsuchen. Die Wetterbehörde warnte von einer bis zu einem Meter hohen Welle. Um ein Uhr traf im Niigata-Hafen ein Tsunami mit zehn Zentimetern ein, weitere kleinere Wellen folgten in anderen Regionen. Zu Verletzten und größeren Schäden kam es jedoch glücklicherweise nicht. Die Tsunami-Warnung hoben die Behörden am frühen Mittwochmorgen bereits wieder auf.

Die Wetterbehörde warnt alle betroffen Bewohner vor weiteren starken Nachbeben in der Woche mit einer Stärke von sechs oder höher. Die Einwohner sollen deswegen äußerst wachsam sein, ihre Häuser eher nicht verlassen und sich in oberen Etagen aufhalten, falls das Gebäude bei weiteren Beben zusammenbricht. Ebenfalls sind weitere Erdrutsche möglich, was vor allem Bewohner in ländlichen Orten betrifft. Die Regierung ließ hingegen bereits eine Notfall-Stelle einrichten und hilft den Regionen bei den Notfallmaßnahmen. Personen in den Evakuierungszentren dürfen weiterhin auf ihren Wunsch zur Sicherheit bleiben.

Quelle: NHK

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