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Politiker griff Mitarbeiter aus unbekannten Gründen an

Stellvertretender Vorsitzender der Anti-NHK-Partei verletzt Konbini-Mitarbeiter

Die NHK Kara Kokumin Wo Mamoru To, auch Anti-NHK-Partei genannt, ist dafür bekannt, mit negativen Schlagzeilen in der Press zu landen. Nachdem bereits der Vorsitzende mehr als einmal Ärger gemacht hat, befasst sich die Staatsanwaltschaft nun mit seinen Stellvertreter.

Der Politiker soll laut den Behörden einen Mitarbeiter eines Supermarktes angegriffen und verletzt haben. Laut einer Untersuchungsquelle erhielt die Staatsanwaltschaft am 25. August den Fall von Masanobu Ohasahi, der in Kanagawa einen Supermarktkunden verletzt haben soll. Sie sollen laut der Stellungnahme der Polizei angemessene Maßnahmen ergreifen.

Politiker gibt Übergriff zu

Der 44 Jahre alte stellvertretende Vorsitzende der Partei ist ebenfalls Mitglied der Kashiwa-Gemeindeversammlung in der Präfektur Chiba. Zu dem Vorfall soll es schon am 8. November 2019 in Ebina, Kanagawa, gekommen sein.

Nach Angaben der Ebina Police Station packte Ohashi den Teilzeitarbeiter in den 40ern um etwa 21 Uhr fest am Arm. Der Mann trug dabei leichte Verletzungen davon, die etwa eine Woche behandelt werden mussten.

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Ohashi gab bereits zu, dass er den Mann angefasst hatte, zweifelt aber, dass er dadurch verletzt wurde. Warum er den Mitarbeiter festhielt und wie es zu der Situation kam, gab er nicht an.

Anti-NHK-Partei sorgt regelmäßig für Ärger

Überraschend liegt die Entscheidung einer offiziellen Anklage wegen Körperverletzung alleine bei der Staatsanwaltschaft. Wann mit einer Entscheidung zu rechnen ist, ist deswegen noch nicht bekannt. Ebenfalls ist nicht klar, ob der Geschädigte möglicherweise selber klagen will.

Ob der Vorfall Auswirkungen auf seine Karriere haben ist gleichermaßen unsicher. Sein Ruf als Mitglied der Gemeindeversammlung dürfte jedoch geschädigt sein. Vor allem, weil er erst seit August 2019 den Platz hat und demnach noch als sehr neu gilt. Bei seinen eigenen Leuten von der Anti-NHK-Partei muss er sich hingegen wohl kaum Sorgen machen. Die sind negativ belastete Vorfälle mit Bezug zur Partei bereits gewöhnt.

MS

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