Strahlung im Reaktorgebäude von Fukushima Daiichi immer noch zu hoch

Obwohl die nukleare Katastrophe in Fukushima am Kernkraftwerk Fukushima Daiichi schon sieben Jahre her ist, geht die Arbeit nur schleppend vor ran. Einer der Gründe dafür ist die hohe Strahlung, die für die Arbeiter lebensgefährlich ist. Dass die Strahlenbelastung immer noch zu hoch für die Menschen ist, belegte eine Robotersonde am Montag, die den Strahlenwert im Reaktorgebäude von Reaktor zwei maß.

Der Roboter registrierte Werte von bis zu 59 Millisieverts pro Stunde in dem Gebäude. Das ist weitaus mehr als erlaubt ist. Laut der gesetzlichen Reglung ist nur eine jährliche Exposition von 50 Millisieverts zugelassen. TEPCO entschied deswegen, dass Menschen weiterhin in dem Bereich nicht arbeiten können. Der Betreiber führte die Untersuchung im Rahmen der Verlegung von 615 Kernbrennstoffeinheiten aus dem vom Reaktor getrennten Reaktorbecken und der ersten Etage des Reaktorgebäudes durch.

TEPCO vermutet, dass sich noch große Menge an konzentriertem radioaktiven Material in Reaktor Nummer zwei befinden. 2011 gab es in dem Rektor ebenfalls eine Kernschmelze, da die Kühlung durch den Tsunami ausfiel. Zu einer Wasserstoffexplosion kam es jedoch nicht. Eine verbesserte Aufnahme vom Inneren des Reaktors zeigte deutlich, dass geschmolzene Brennstoffreste auf dem Boden sind.

Das Unternehmen versucht, die Kernbrennstoffeinheiten so schnell wie möglich zu entfernen, um das Sicherheitsrisiko zu senken. Unter anderem könnte ein schweres Erdbeben weitere Schäden verursachen und die Situation wieder verschlimmern. TEPCO will die neuen Ergebnisse nutzen, um einen Weg zu finden, den Brennstoff aus dem Becken des Reaktors zu entfernen. 2023 sollen die Arbeiten dazu beginnen.

Quelle: NHK

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