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HomeNachrichten aus JapanStudent erstellt Online-Karte mit allen Cornavirus-Fällen in Japan

Karte visualisiert alle Daten des japanischen Gesundheitsministerium

Student erstellt Online-Karte mit allen Cornavirus-Fällen in Japan

Ein südkoreanischer Student an der Universität in Kyushi hat eine Karte online gestellt, die alle von den japanischen Präfekturen gemeldeten Infizierungen mit dem Coronavirus COVID-19 enthält und die Bewegungen der Menschen aufzeigt.

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Für die Karte bekommt der Student zurzeit viel Lob, da sie die Daten des japanischen Gesundheitsministeriums visuell sichtbar macht.

Online-Karte zeigt alle gemeldeten Fälle von mit dem Coronavirus infizierten Patienten

Die Orte der gemeldeten Infektionen sind mit roten Kreisen markiert, die Reisebewegungen der infizierten Menschen sind blau und die Orte der Menschen, die sich von der Erkrankung erholt haben, sind grün.

Die Kreise sind in der Reihenfolge nummeriert, in der der Fall vom Ministerium öffentlich gemacht wurde. Benutzer können die Pressemitteilung, den Reiseverlauf des Patienten und den aktuellen Status durch Klicken auf den Kreis einsehen.

„Ich dachte, der Schaden könnte minimiert werden, wenn wir kartieren, wohin jede infizierte Person zuvor gereist war“, so der Student.

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Obwohl Karten auf Präfekturebene existieren, auf denen die gemeldeten Fälle im ganzen Land aufgezeichnet sind, sind Karten, die die Infektionen nach Gemeinden aufteilen, zurzeit nicht vorhanden.

Mit der Karte des Studenten, die täglich Zehntausende Aufrufe erhält, kann die Öffentlichkeit nach Angaben des Schülers sehen, wie sich das Virus in kleinen Gruppen oder Clustern verbreitet hat.

Der Psychologiestudent hat keinen Programmierhintergrund und brachte sich alles selbst bei, nachdem er sich für eine Katastrophenschutzkarte interessiert hatte, die er letztes Jahr bei einer Veranstaltung von Line Fukuoka Corp., einer regionalen Gruppe des Messaging-App-Anbieters Line Corp., gesehen hatte.

Der Student verbrachte einige schlaflose Nächte, als er die Karte entwickelte, sagt aber, er habe kürzlich den Dreh herausbekommen.

Da der Student sein Studium und seine Arbeitssuche fortsetzen musste, um die Karte zu aktualisieren, hat sich seine Schlafzeit stetig verkürzt.

Die Karte kann unter http://coromap.info eingesehen werden.

Kyodo

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