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Setzte sich in Wettbewerb durch

Studenten entwickeln Roboter zur Beseitigung von nuklearem Müll

Da Fukushima Japan noch immer beschäftigt, gibt es unzählige Aktionen, um sich mit dem Thema zu beschäftigen. So auch ein Robotik-Wettbewerb, der die Stilllegung des Atomkraftwerks Fukushima Daiichi zum Thema hatte.

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Den Wettbewerb gewann ein Roboter der von einer technischen Hochschule im Nordosten Japans entwickelt wurde.

Roboter muss Trümmer wegräumen

Der Mehikari-Roboter des Fukushima College wurde für seine Schnelligkeit und seine Fähigkeit gelobt, verschiedene Methoden anzuwenden, um Trümmer zu bergen, die ähnlich groß sind wie die des Kraftwerks, das am 11. März 2011 durch ein massives Erdbeben und einen Tsunami zerstört wurde.

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Das Gerät erledigte die gestellte Aufgabe in etwa 2 Minuten, der schnellsten Zeit in dem jährlichen Wettbewerb, der auf die Förderung zukünftiger Ingenieure abzielt und an dem Studenten von 13 Colleges, die zum National Institute of Technology gehören, teilnahmen.

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Der Wettbewerb am Sonntag war der Fünfte seiner Art. Studenten aus 14 Teams von den Colleges im ganzen Land, wie z.B. in den Präfekturen Osaka und Kumamoto, hatten dieses Jahr die Aufgabe, Roboter zu entwickeln, die Treibstofftrümmer aus der Anlage entfernen sollten, so die Organisatoren.

„Ich bin froh, wenn unser Roboter am Boden nützlich ist“, sagte Hiroha Toba, der 18-jährige Leiter des Siegerteams.

Aufgrund von Corona Wettkampf via Video

Die Roboter mussten durch ein vier Meter langes Rohr fahren, auf einem Podest landen, Kugeln einsammeln, die 3,2 Meter tief liegende Brennelemente darstellen, und innerhalb von zehn Minuten zurückkehren.

Dabei mussten die Roboter ohne direkte Sichtverbindung ferngesteuert werden können.

Außerdem durften nach den Wettbewerbsregeln Funkwellen bestimmte Abschnitte des Feldes nicht durchdringen, was der realen Situation ähnelt, in der die Anlage in Fukushima Daiichi von dicken Betonwänden umgeben ist. Das bedeutete, dass die Teams Anweisungen per Draht übermitteln mussten, wenn die Roboter diese Bereiche passierten.

Aufgrund der Coronavirus-Pandemie reichten die Teams im Vorfeld Videos von der Leistung der Roboter bei den Organisatoren ein. Sie wurden anhand von Geschwindigkeit, Genauigkeit und Originalität der Suchmethode bewertet.

Der Wettbewerb wurde hauptsächlich von der japanischen Atomenergiebehörde organisiert und hatte die Unterstützung des Bildungsministeriums und anderer Stellen.

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