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Anforderungen für das Studium in Japan

Studieren in Japan: Wie bereitet man sich vor?

Zwar kann man aktuell nicht nach Japan einreisen, aber das bleibt nicht mehr lange so, wer in dem Land studieren möchte, sollte sich also langsam vorbereiten.

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Wir haben einige Tipps zusammengesammelt, welche Anforderungen man erfüllen muss und wie teuer das Studieren in Japan zu Buche schlägt.

Japan – „das Land der aufgehenden Sonne“

In dem Japan gibt es aktuell mehr als 800 Universitäten, wovon die meisten in privater Hand sind. Hier kann man Auslandserfahrung sammeln sowie eine neue Sprache und Kultur kennenlernen.

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Das am östlichsten gelegene Land aus Sicht von Deutschland ist Japan. Hierzulande ist es mitunter für Sushi, Ninjas und Animes bekannt.

Allerdings bietet es noch viel mehr als das. In Japan gibt es einen faszinierenden Mix aus alten Traditionen, einer spannenden Kultur und neuen Ideen und Technologien zu entdecken. All diese Dinge lassen sich während eines Auslandsstudiums entdecken. Und auch für die spätere berufliche Laufbahn ist ein solcher Schritt ein überaus überzeugendes Argument in Ihrer Vita.

Studieren in Japan – Gute Planung ist Voraussetzung

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Wenn man an einem Studium in Japan interessiert ist, sollte man schon früh mit den Vorbereitungen und Planungen beginnen. Als Faustregel hierfür dient ein Zeitraum von rund acht Monaten vor Studienbeginn.

Zu den wichtigsten Entscheidungen gehört natürlich die Wahl der Hochschule, genauer gesagt der Universität. Die meisten dieser Institutionen sind in privater Hand.

Das japanische Hochschulsystem im Überblick

Grundsätzlich wird im Schulsystem Japans zwischen privaten Universitäten sowie staatlichen und öffentlichen Hochschulen unterschieden.

Zusätzlich zu diesen gibt es noch sogenannten Kurzuniversitäten. Ein Studium in dem asiatischen Land dauert in der Regel vier Jahre bis zum Abschluss.

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Bei den kürzeren Lehrgängen sind es hingegen zwei Jahre. Ähnlich wie bei anderen Hochschulen auch, muss man als Student eine Bewerbung einreichen und eine Aufnahmeprüfung bestehen, die sich von Universität zu Universität unterscheidet. Dabei werden selbstverständlich auch die Japanisch-Kenntnisse überprüft.

Was kostet ein Auslandssemester in Japan?

Zur guten Planung gehört natürlich auch die Recherche der Kosten. Wer in Japan studieren möchte, muss an einer öffentlichen Hochschule mit ca. 4.200 Euro pro Semester rechnen.

Die Studiengebühren an einer privaten Universität liegen im Schnitt bei rund 8.300 Euro. Hinzu kommen natürlich noch die Ausgaben für die Verpflegung, Miete und Studienmaterialien wie Laptop, Schreibzeug etc. Je nach Region unterscheiden sich die monatlichen Kosten.

Für die Hauptstadt Tokyo liegen die durchschnittlichen Ausgaben im Schnitt 200 Euro höher als anderswo.

Online Nachhilfe geben als Studenten-Nebenjob

Japan ist teuer. Das gilt nicht nur für das Studium an sich, sondern im Allgemeinen. Die Aufnahme eines Kredites oder das Sparen eines finanziellen Polsters sollte daher Grundvoraussetzung sein.

Um jedoch die monatliche Haushaltskasse aufzufüllen, lohnt es sich nebenbei noch einem Studentenjob nachzugehen. Online-Nachhilfe geben, bietet sich hier als gute Einnahmequelle an.

Alles, was man dafür benötigen. ist ein Laptop, eine stabile Internetverbindung und eine Plattform mit Stellenangeboten als Nachhilfelehrer.

Die Online-Plattform ermöglicht es Ihnen, ein ansprechendes Profil anzulegen und anschließend Menschen aus aller Welt über das Internet Sprachunterricht zu geben. Und das Beste: Den Preis bestimmt man selbst.

Visum, Papiere und andere Formalitäten

Bevor man sein Ticket nach Japan bucht, sollte man sich natürlich auch mit den Einreisebestimmungen vertraut machen.

Unbedingt notwendig ist unter anderem das „Certificate of Eligibility“, (dt. Eignungsbestätigung). Dieses kann man beim japanischen Justizministerium über einen Antrag seitens der Schule erhalten.

Zudem ist ein „Certificate of Alien Registration“ notwendig, sobald man als Ausländer länger als 90 Tage im Land bleiben möchte. Man wird bei den jeweiligen Anträgen ebenso Nachweise erbringen müssen, bezüglich Versicherungen, Sprachkenntnisse, einer Bürgschaft und natürlich der finanziellen Situation.

Alle diese Informationen und Vorgänge werden meist auch von der Universität der Wahl zur Verfügung gestellt.

PS: In Bezug auf die Krankenversicherung lohnt es sich vor Studienbeginn ein Beratungsgespräch mit dem derzeitigen Versicherer zu vereinbaren. Evaluieren sollte man aber auch die Vorteile einer privaten Auslandskrankenversicherung. Hier kann man als Student oftmals lukrative Vorteile abstauben.

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