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Drei Yakuza-Mitglieder wurden bereits festgenommen

Subunternehmen des olympischen Dorfes in Japan hat Verbindung zur Yakuza

Aktuell arbeitet Japan daran, pünktlich zu den Olympischen Spielen nächstes Jahr das olympische Dorf fertig auszustatten. Da das einen Menge Arbeit ist, helfen Subunternehmen dabei mit. Die Polizei von Tokyo stellte jedoch fest, dass eine der Firmen Verbindungen zur Yakuza pflegt.

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Am Freitag gab die Polizei bekannt, dass eine Baufirma aus Kawaguchi, die ein Subunternehmen für das Dorf ist, vermutlich mit den Kriminellen zusammenarbeitet. Nach den bisherigen Ermittlungen ist der festgenommene Yakuaz Boss Mitsunobu Hiroo in die Angelegenheit verwickelt. Er soll zusammen mit drei anderen illegale Arbeitskräfte zu der Firma geschickt haben.

Unternehmen sollen Yakuza keine Chance geben

Genauer stehen sie unter dem Verdacht, zwischen Februar und Juli Arbeitskräfte von der Yakuza für öffentliche Arbeiten in Kawaguchi, Saitama und Toda angestellt zu haben. In dem Rahmen sollen sie so die Betroffenen gleichermaßen bei den Arbeiten im Sportler Dorf in Harumi, Chuo in Tokyo eingesetzt haben.

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Bei den Arbeitern handelt es sich nicht um Kriminelle, sondern um Obdachlose, die von der Yakuza rekrutiert wurden. Sie mussten für die Bande auf Baustellen oder anderen Orten arbeiten und 30 Prozent ihres Lohns abgeben.

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Die Situation scheint für das Unternehmen dabei wirklich ernst zu sein, wie es von Quellen heißt. Die Polizei von Tokyo plant nämlich Dokumente zu der Firma offiziell bei der Staatsanwaltschaft einzusenden. Bis jetzt äußerte sich das Unternehmen wohl nicht zu den Anschuldigungen. Anwalt Takashi Ozaki kennt sich mit Zivilfällen mit Verbindung zur Yakuza aus und weiß wie schwierig die Situation ist.

Es ist nicht einfach die Verbrecher aus großen Vorhaben rauszuhalten, vor allem wenn es eine strikte Deadline gibt. Er warnt deswegen davor, dass das große nationale Projekt dabei helfen, die Verbrechersyndikate zu finanzieren. Das lässt sich laut Ozaki nur verhindern, wenn wirklich alle beteiligten Unternehmen sie ernsthaft ausschließen und keiner eine Ausnahme macht.

JP

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